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Abt. Geschichtswissenschaft

François Hartog wird erster Koselleck-Gastprofessor

Veröffentlicht am 6. Juni 2018
Alle weiteren Informationen finden Sie hier.
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Reinhart Koselleck und das Bild

Veröffentlicht am 15. Mai 2018

Eine Auflistung aller Termine kann auf der Veranstaltungswebseite abgerufen werden.

Alternativ steht das Begleitprogramm auch als Download (PDF) zur Verfügung.

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The 9th International PhD Student Exchange Workshop Notre Dame / Bielefeld will take place from 19 until 24 May 2018 at Bielefeld University

Veröffentlicht am 15. Mai 2018

The workshop is part of the cooperation between the Department of History at Bielefeld University, the BGHS and the Department of History at the University of Notre Dame du Lac/Indiana, USA. It aims at bringing together PhD students for a transatlantic conversation about their dissertation projects. A particular importance is given to theories and methods in historical research. The participants write and exchange research papers in advance. The focus is on a detailed commentary by a colleague from the partner university and a plenary discussion.

The workshop is taking place every year and is hosted by both partners in turn. The PhD students usually take part in the workshop twice, once in Bielefeld and once at Notre Dame, thus having the chance to discuss the progress of their projects and to deepen personal contacts.

Program

Gesendet von PJentsch in workshops/tagungen

Reinhart Koselleck und das Bild, Eröffnung "Politische Sinnlichkeit"

Veröffentlicht am 9. April 2018

24. April 2018, 18 Uhr, ZiF: Reinhart Koselleck und das Bild, Eröffnung "Politische Sinnlichkeit"

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Reinhart Koselleck und das Bild, Eröffnung "Erinnerungsschleusen"

Veröffentlicht am 9. April 2018

21. April 2018, 19 Uhr im Bielefelder Kunstverein, Welle 61, 33602 Bielefeld: Reinhart Koselleck und das Bild,  Eröffnung "Erinnerungsschleusen"

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Reinhart Koselleck und das Bild, Auftaktveranstaltung und Eröffnung "Zeitschichten"

Veröffentlicht am 9. April 2018

18. April 2018, 18 Uhr, Universität, Gebäude X E0-001 und X-A2: Reinhart Koselleck und das Bild, Auftaktveranstaltung und Eröffnung "Zeitschichten"

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Nachruf: Prof. Dr. Lothar Albertin (1924–2018)

Veröffentlicht am 3. April 2018

Die Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld trauert um ihr früheres Mitglied Prof. Dr. Lothar Albertin (1924–2018).
Seine Karriere kann emblematisch für Erfahrungen und Schlussfolgerungen von Angehörigen seines Jahrgangs stehen, die sich als Überlebende der Katastrophe ohne Machtgelüste und Neuerungssucht den intellektuellen wie pädagogischen Herausforderungen der Zeit stellten. Geboren 1924 im masurischen Ostpreußen kam Albertin nach Notabitur, Kriegsdienst an der Ostfront, Verwundung und kurzer Gefangenschaft nach Bad Meinberg. In Köln und Amsterdam studierte er Geschichte, Germanistik und Staatsphilosophie und schlug nach der Promotion bei Theodor Schieder bewusst die Schullaufbahn ein, um von unten her am Neuaufbau eines demokratischen Gemeinwesens mitzuwirken. Nach dem Referendariat am Gymnasium Leopoldinum in Detmold leitete er von 1957 bis 1960 im Jugendhof Vlotho Lehrgänge in staatsbürgerlicher Bildungsarbeit für Schüler und Geschichtslehrer. Von dort wechselte er an die Universität Marburg, später an die Universität Mannheim, wo er sich als Akademischer Oberrat habilitierte, und zwar für Zeitgeschichte sowie für Politische Wissenschaft. Die Habilitationsschrift erschien 1972 unter dem Titel „Liberalismus und Demokratie am Anfang der Weimarer Republik. Eine vergleichende Analyse der Deutschen Demokratischen Partei und der Deutschen Volkspartei“ im Druck. Schon ihr thematischer Zuschnitt zeigt, dass Albertin die Chancen der Weimarer Republik sowie demokratisch-liberaler Politik überhaupt in den Blick rückte.
Mit der Ernennung zum Wissenschaftlichen Rat und Privatdozenten waren die Weichen zur akademischen Laufbahn gestellt, die Albertin schließlich in seine zweite Heimat zurückführte: 1974 an die Pädagogische Hochschule in Bielefeld und 1979 an die damalige Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie der Universität Bielefeld. Hier lehrte er bis zu seiner Entpflichtung 1989 und diente der Fakultät auch als Dekan.
Seine wissenschaftlichen Arbeiten spiegeln Orientierungsbedürfnisse der Zeit; sie galten einerseits der Geschichte des Liberalismus und der parlamentarischen Demokratie in Deutschland. Die politische Neuorientierung der Bundesrepublik findet sich nicht weniger im zweiten Herzensthema Albertins: der Geschichte (West-)Europas und der europäischen Einigung. In den 1980er Jahren war er eine treibende Kraft im jährlich tagenden „Arbeitskreis deutsche Frankreichforschung“ am Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg. Für den Frankreichfreund Albertin mit regelmäßigen Gastprofessuren in Bordeaux und Paris war diese Liebe zu unserem Nachbarland immer Teil seines Europäertums. Mit seinen Bielefelder Studenten reiste er regelmäßig nach Straßburg, und der Spitzname „Lothar Europa“ kam nicht von ungefähr.
Doch Mikro- und Makroebene, Heimatliebe und Weltbürgertum waren für Albertin weder Gegensätze noch Objekte subtiler Distinktionen. Vielmehr hat er als Hochschullehrer in Bielefeld die Detmolder Archivlandschaft als Chance verstanden und sie viele Jahre lang als Bereicherung für die eigenen Arbeitsansätze genutzt. Von früh an förderte er das Interesse an Lokal- und Regionalgeschichte, die in seinem Verständnis nicht getrennt von der „großen Geschichte“ zu sehen waren. Auf seine Initiative sind u.a. wichtige Arbeiten zum Einsatz von Zwangsarbeitern in der lippischen Industrie entstanden, die auch im Zusammenhang mit den Entschädigungsleistungen eine wichtige Rolle spielten. Die ihm 2007 zugeeignete Festschrift trägt den Titel „Zeit-Geschichten aus Deutschland, Frankreich, Europa und der Welt“.

Die Fakultät wird Lothar Albertin ein ehrendes Andenken bewahren.

Prof. Dr. Uwe Walter, Dekan

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C04 Workshop: "Practices of Comparing and Narrating in Sciences"

Veröffentlicht am 29. März 2018

Subproject C04 organizes an international workshop to open up a debate on the functions of comparison for a closer look at narratives and narrative insights into the history of science. To illustrate the great variety of their functions, the case studies during the workshop will explore epistemic strategies and narrating structures in comparative arrangements.

Detailed Programme (PDF)

Poster (PDF)

Project description of C04

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23.03.2018 Workshop: Geschichtswissenschaftliches Schreiben lehren? Studierende bei der Entwicklung fachspezifischer Schreibkompetenz unterstützen

Veröffentlicht am 19. März 2018

23. März 2018, 9.00-17.45 Uhr, X A2 103

Der Workshop bietet Historiker/innen, die sich für eine geschichtsspezifische Schreibdidaktik interessieren bzw. erfolgversprechende schreibdidaktische Elemente in ihre geschichtsspezifischen Lehrveranstaltungen einbauen wollen, die Gelegenheit zum Austausch. Im kollegialen Rahmen werden Aufgabenstellungen und Lehrmethoden vorgestellt, erprobt und reflektiert.
Programm abrufbar unter: https://www.hsozkult.de/event/id/termine-36676

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13.07.2018 Kolloquium: Textdiskussion: Scale

Veröffentlicht am 25. Februar 2018

13.07.2018 | 16:00-18:00 Uhr | X-E1-202 

Die Frage nach Scale in der Geschichte nimmt in den heutigen Debatten der gesamten Geschichtswissenschaften eine zentrale Stellung ein. Erst kürzlich war sie das Hauptthema der Jahresversammlung der American, wie auch der Australian Historical Association; die letzten beiden Jahrzehnte sind Zeugen des Aufstiegs von Big History, Deep History, Globalgeschichte und Big Data-Ansätzen; The History Manifesto rief zu langzeitigen und weitläufig angelegten historischen Studien auf und die Idee des Anthropozäns eröffnete eine stark wachsende Diskussion über die Möglichkeit von Geschichten, deren Ausmaß die Menschheitsgeschichte übertreffen. 

Historische Studien, angefangen von der Ideengeschichte bis hin zur Kunst- und Mediengeschichte, setzen sich bereits tiefgehend mit Fragen der Scale von Geschichte auseinander. Unsere Diskussion führt an die breitere Debatte heran und erwägt die Möglichkeiten, in denen die übergreifende Thematik relevant für das Betreiben von Geschichte in Bielefeld ist. 

Veronica Peselmann und Carsten Reinhardt eröffnen die Diskussion mit einer Reflexion der unten verlinkten Texte. Anschließend wird die Diskussion für alle Anwesenden geöffnet. Wir hoffen, dass viele von Ihnen an der Diskussion und der Debatte teilnehmen. 

 

Dipesh Chakrabarty, Anthropocene Time (Lesezentrale)

Jennifer Roberts, Introduction: Seeing Scale (Lesezentrale)

Plakat 

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13.06.2018 Kolloquium: Carolyn Steedman: Poetry for Historians

Veröffentlicht am 25. Februar 2018

13.06.2018 | 16:15-19:15 Uhr | X-E1-202   

Wie kann Geschichte geschrieben werden? Wie ist das Verhältnis von Kunst und Geschichte? Welche Formen sind für Geschichtsschreibung angemessen? Und woraus lässt sich die Angemessenheit dieser Formen ableiten? Carolyn Steedman ist diesen Fragen von unterschiedlichen Seiten her immer wieder nachgegangen. Ihr Werk – u.a. zur Geschichte der Arbeiterbewegung (Everyday Life of the English Working Class, 2013) zu Genderfragen (Landscape for a Good Woman, 1986), zu medialen Formen der Überlieferung (Dust, 2002) – durchzieht immer wieder das selbstreflexive Fragen nach den Formen von Geschichtsschreibung. Dabei zeigt sie eine besondere Ambitioniertheit, gängige Schemata zu durchbrechen. Dort, wo etwas aufzugehen scheint, fragt Steedman noch einmal nach. Ihr jüngstes Werk heißt Poetry for Historians. Sie wird den Zusammenhängen von Poesie und Geschichte nachspüren und dabei grundsätzlich darüber nachdenken, was Geschichte ausmacht. Carolyn Steedman ist emeritierte Professorin für Geschichte an der University of Warwick. Der Vortrag findet in englischer Sprache statt. 

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27.04.2018 Kolloquium: Michael Cuntz / Thomas Welskopp: Gespräch über Praxistheorie

Veröffentlicht am 25. Februar 2018

27.04.2018 | 18:15-20:30 Uhr | X-E1-202

Im Rahmen dieser Veranstaltung diskutieren Thomas Welskopp (Universität Bielefeld) und Michael Cuntz (Bauhaus-Universität Weimar) das Thema der Praxistheorie. Die Diskussionsteilnehmer stellen ihre unterschiedlichen Sichtweisen dar, indem sie ihre Gegenposition jeweils kritisch reflektieren und somit ihre eigenen Sichtweisen kristallisieren. Daran anschließend wird die Diskussion für alle geöffnet, die an dem Gespräch teilnehmen möchten. 

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Darf's ein bisschen mehr sein? Mittelalterliche Ablassurkunden aus Bielefeld und Schildesche

Veröffentlicht am 19. Februar 2018

Mit eindrucksvollen Urkunden versprachen Kirchen in Bielefeld und Schildesche ihren Besuchern Ablass. Durch Kirchenbesuch oder Spenden sollten Christen ihre Zeit im Fegefeuer verkürzen können. Die Ausstellung, die von einem Projektseminar an der Abteilung Geschichtwissenschaft konzipiert wurde, zeigt die Urkunden als Reproduktionen in Originalgröße. Ausstellungsort ist das Forum im Historischen Museum Bielefeld.

Flyer (PDF)

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