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Erasmus-Winter in Florenz

Veröffentlicht am 9. Februar 2018

Januar 2018


Ciao a tutti,
Der Januar neigt sich dem Ende mit einem Super-Blue-Moon, den ich leider weder vom dritten Stock auf meinem Balkon bei Nieselregen und bedecktem Himmel, noch durch meine 3 Dachfenster leuchten sehen konnte – wie schade. Wäre irgendwie ein geeigneter Abschluss für diesen anstrengenden und studienintensiven Monat gewesen, denn mir steht der Sinn danach, den Mond in allen mir zur Verfügung stehenden Tonlagen anzuheulen


- aus Erleichterung über den Abschluss meiner internationalen Gruppenarbeit
- aus Freude darüber, dass sich der milde, aber regengeschwängerte Winter sich verabschiedet und die ersten warmen Sonnentage ein angenehmes Wonnegefühl von Frühling im Januar aufkommen lassen. Was mich dazu inspiriert hat, meinen als Weihnachtsbaum dienenden Weihnachtsstern über den Balkon zu kicken und gegen Primeln (natürlich in Rosé) auszutauschen.


Nachtrag zu weihnachtlichen Fundstücken


Dieser Entenladen bietet ausschließlich eine Gummiente an, die wohl jeder von uns kennt, jedoch in hundert verschiedenen Ausführungen. Darunter Darth Vader oder Superman. Dieses Weihnachtskrippenmodell findet bestimmt auch seine Liebhaber.


6. Januar - Dreikönigstag

... in Italien Befana oder Epifania genannt. In Florenz wird dieser Feiertag mit einer festlichen Prozession begangen, die die Reise der heiligen 3 Könige zur Krippe nachstellt – „La cavalcata dei Re Magi“. Hunderte Teilnehmer_innen in historischen Gewändern, Fahnenschwenker, die aus vielen Städten der Umgebung kommen und mit Trommeln und Fanfaren in gemächlichem Wiegeschritttempo zur Krippe vor dem Dom schreiten. Die Terrakottafiguren wurden zu diesem Anlass durch ein lebendes Ensemble Maria, Josef und Baby, einschließlich Ochs und Esel ausgetauscht.
Bei der Aufnahme unten sieht es so aus, als ob die Könige sich gar nicht sicher waren, ob sie den richtigen Weg genommen haben…


Studienerlebnisse, Hürden, Lorbeer und Dante

Da ich wegen eines Studiums hier in Florenz weile, ist es an der Zeit, dass ich ein wenig über Studierkram und Besonderheiten der Uni berichte. Meine Fakultät in der Via Laura befindet sich in einem älteren, nicht sonderlich aufregenden Gebäude, aber dafür mitten im Centro Storico. In der engen Straße reihen sich die zahlreichen Mopeds und Fahrräder, es gibt eine Copisteria (Kopierladen), einen Imbiss, in dem die in der Toscana typischen Panini – belegte Brote – verkauft werden.


Außerdem eine Universitätsbuchhandlung, die ihresgleichen sucht. Hier gibt es alles, was ein Schüler/Studentenherz begehrt und davon offensichtlich so viel, dass vor dem Laden stapelweise ausgediente Bücher zur Mitnahme oder für den Papiermüll angehäuft werden. Bei schönem, sonnigen Wetter stellt der Buchhändler auf der gegenüberliegende Seite der Gasse Klappstühle im Kinostil auf, je nach Sonnenintensität auch einen Sonnenschirm. Dort sitzen dann die Wartenden mit Abholnummer gemütlich, bis ihr Buch in den Untiefen des Lagers des ziemlich chaotisch aussehenden Ladens ausgegraben wurde. Wenn ich im Frühjahr die Truppe wieder dort hocken sehe, mache ich euch ein Foto – es ist einfach zu schön anzusehen.

Wie komme ich hier rein?

Aufgrund der traditionsreichen italienischen „Laurea“ Feierlichkeiten, die nicht an einem bestimmten Tag, sondern jederzeit zum Prüfungsabschluss (gefühlt täglich) in der Zeit von September bis Dezember stattfanden, musste ich mir den Zutritt zur Uni quasi erkämpfen, denn der Eingang war nicht passierbar. Dort lagerten munter und festlich gekleidete Menschen, die mit Konfettikanonen, Blumen und Prosecco bewaffnet, die frisch ausgezeichneten „Laureat_innen“ erwarteten. Was hat es damit auf sich?

Die Laurea Trienale oder Laurea Magistrale

sind Hochschulabschlüsse an Italiens Universitäten, obwohl in Bologna die europäische Studienreform zur Verbesserung der Einheitlichkeit und Anerkennung aller Studienabschlüsse das Bachelor- und Mastersystem verabschiedet wurde. Habe keinen Schimmer, wieso dies dann in Italien, oder zumindest hier in Florenz nicht bekannt und angewendet wird. Aber das
nur als Randnotiz. Allora, nachdem die Student_innen1 in der Aula Magna, im Beisein des ganzen Hofstaates - tutta la famiglia – (der Rest wartet draußen im Eingang) ihre Tesi (Abschlussarbeit) verteidigt haben, wird ihnen feierlich ihr Titel verliehen und zum krönenden Abschluss ein gewundener Lorbeerkranz aufs Haupt gesetzt. Das Ganze wird dann natürlich mit ordentlich Konfettigewitter und Geböller, Blumen, Antipasti und Sekt gefeiert. So geschah es denn ein ums andere Mal, dass ich, die sowieso immer mit leichter bis minderschwerer Verspätung über das Pflaster angehoppelt kam, um das Ziel meiner Tagesetappe zu erreichen, gleich zu Beginn meines Vorhabens ausgebremst wurde.
Der Ursprung des Lorbeerkränzens führt zurück in der Antike, wo den siegreichen Kämpfern (denkt an Cäsar, Asterix und Obelix…) und später auch den großen Dichtern (Poeta laureatus), wie Dante als Zeichen der Ehre ein Lorbeerkranz „lauro“ aufs Haupt gestülpt wurde.
Ich stelle mir im Vorübergehen immer vor, ebenfalls solchermaßen gekrönt und gekränzt aus der Uni zu tanzen……eine wirklich schöne Tradition, oder?
Von den fünf Seminaren, die ich anfangs besuchte, sind letztendlich drei übriggeblieben, weil die Kurse mit 4-6 Zeitstunden pro Woche angelegt sind und damit mein Zeitpensum sprengen. Das Semester und die ersten Wochen zeichnete sich durch nervenzehrende Anmeldeprozeduren und Formularsammelaktionen und einem Gerenne zwischen den an verschiedenen Stellen in Florenz verteilten Institutionen aus. Hinzu kam die Suche nach einer Aufschlüsselung des Studienablaufs und Vorlesungsverzeichnisses. Wer bisher davon überzeugt war, dass die deutsche Bürokratie weltweit führend im Korinthen-kacken-ABC, Formularwettstreit und Freundlichkeit ist, dem kann ich versichern – es geht immer noch schlimmer!
Die Seminare finden in Hörsälen – Aulen – statt, was schon ein Anzeichen dafür ist, dass es sich hierbei eher um Vorlesungen handelt. Die mir bisher bekannten dort dozierenden Professor_innen frönen dort den altmodischen didaktischen Methoden des Frontallehrens. Man stelle sich das folgendermaßen vor: Der Schwarm von Studierwilligen, findet sich – außer mir - pünktlich ein und zückt zwecks Aufzeichnung und Vorfreude ob des inhaltsgewichtigen Vortrags eine Schulkladde für die Mitschrift.
An dieser Stelle füge ich gleich einige gewichtige Gründe (Ausreden) zur Erklärung meiner notorischen Unpünktlichkeit an:


1. Unkenntnis über die Aufdröselung des Vorlesungsverzeichnisses, des Onlinedschungels, darüber, wann, wo, was stattfindet und wie hier die akademische Viertelstunde vollstreckt wird, die zwar existiert, aber unterschiedliche Auslegungen erfährt. Insofern habe ich bis zum heutigen Tag nicht begriffen, warum das Seminar einmal um 10 oder 10.30 stattfindet, aber selten um 10.15 c.t. Diese im Vorlesungsverzeichnis üblich verwendeten Zusätze cum tempore oder sine tempore2 sind in den hiesigen Stundenplänen nicht vorhanden, sollen aber anscheinend dann und wann mitgedacht und sogar angewendet werden. Es scheint jedem Studierenden selbst überlassen zu sein, dies herauszufinden bzw. den wechselnden Gewohnheiten der Professor_innen anzupassen. Man könnte auch sagen: Heute so – morgen so……mit dem Zusatz – „siamo in Italia…“


2. Die Anreise. Habe mich zur Anfahrt mit dem Bus entschlossen, nachdem ich den Weg zum passenden Bus an wechselnder Haltestelle ziemlich zielsicher finde. Aber, auch hier gilt das Motto – heute vielleicht ja, morgen ein bisschen anders, was z. B. die Abfahrtszeiten angeht. Es kann gut passieren, dass ich im Halbschlaf vor mich hindämmernd erst merke, dass ich schon 20 Minuten warte, wenn die Mitwartenden an der Haltestelle auf der gegenüberliegenen Straßenseite, hin- und her tigern um vom dortigen Beobachtungsstandort einen frühen Blick auf den vielleicht herannahenden Bus zu erhaschen. Man kann sich demnach nie der Busfahrsache sicher sein, denn es findet möglicherweise an diesem Tag irgendwo auf der Strecke eine wichtige Manifestazione (Veranstaltung, Demonstration) statt, die die Durchfahrt für den Straßenverkehr blockiert. Oder eine der zahlreichen Straßenbaustellen macht eine Streckenänderung erforderlich. Oder es ist einfach viel Verkehr, oder was weiß ich, etc.!. Leider informiert man mich nicht über etwaige Änderungen, sondern ich muss irgendwie verstehen, was vielleicht gerade im Gange ist. Im schlimmsten Fall nimmt man mir einfach die Haltestelle weg und stellt sie provisorisch an einer anderen Stelle auf, die ich nicht kenne….Mit viel Fleiß und Glück habe ich einen Zettel entziffert, der dort klebt, wo einmal das liebgewonnene Bus-Halte-Zeichen Sicherheit auf Transport signalisierte, aber kann beim besten Willen nicht herauslesen, wo denn nun die neue Stele der Bus-Fahr-Leidgenossen aufgestellt worden ist. Ganz zu schweigen von dem Problem, dass sowieso kein Bus auf der gleichen Straße für Hin- und Rückweg anzutreffen ist. Nun, wenn die Erkenntnis irgendwann zu mir durchgesickert ist oder auch nicht – und ich muss ohne Erklärung mit dem mir widerfahrenen Missgeschick umgehen, dann hätte ich meist mein angestrebtes Ziel zu Fuß längst erreichen können. Diese Erkenntnis wiederum trifft mich leider zu spät – und verhagelt mir den angestrebten pünktlichen Studienantritt….


3. Müdigkeit, aufgrund von dauerhaftem massivem Schlafmangel von September bis November, verursacht durch zzzsssssssummende blutsaugende Mückenmonster in der Wohnung. Seit Dezember genieße ich Schonzeit und bin meist ausgeschlafen, aber es ist tatsächlich schon eine Frührückkehrerin in der letzten Woche des Januars aufgetaucht und aktiv stechend aufgefallen, das heißt, die Mitgenoss_innen stehen schon in den Startlöchern um erneut über mich herzufallen. AAAAAAAAAAAAAAhhhhhhhgrrrrrrrrrrrrrrrr……..


4. Oder, ich bin eben einfach zu spät dran, weil ich ein leicht unpünktlicher Mensch bin.


Quindi, anfangs glücklich über den Fund eines Zeitplans, den ich in den Untiefen der homepage der Uni gefunden hatte, fand ich mich zeitlich und punktgenau zum Startdatum eines Kurses ein. Nach einer Stunde Wartezeit beschloss ich und eine ebenfalls verwirrte Studentin, den ersten Seminartag zu beenden mit der Schlussfolgerung, dass Angaben im Seminarverzeichnis nicht unbedingt identisch sind mit der idealerweise gleichzeitigen Anwesenheit von Studierenden und Professor_innen.
Aufgrund der Größe der Aulen nutzen die Professor_innen Mikrofone, um ihren Monolog in die Zuhörergemeinschaft zu tragen, der bis zu vier Stunden am Stück dauern kann und nur von einer 20minütigen Pause unterbrochen wird. Jedesmal gibt das Mikrofon zwischendurch den Geist auf, weil es die Zeit nicht durchhält oder nichts mehr hören mag… Ich fühle mit diesem Mikrofon eine innere Verwandschaft….
Unwägbarkeiten gibt es also – bezüglich des wirklichen Beginns und Ende einer Veranstaltung, ob und wie lange eine Pause stattfindet, der schwankenden Teilnehmerzahl, denn es kann sein, dass man nur zu zehnt im Hörsaal sitzt. Angesichts des schönen Wetters, dass vor den Fenstern lockt, kann ich das gut nachvollziehen, aber als Ausgleich für meine Unpünktlichkeit bin ich sehr diszipliniert und erscheine unpünktlich aber regelmäßig. Da es sich immer um Zeitstunden handelt und nicht, wie bei uns üblich um 45 Minuten, gilt, wo 3 oder 4 Stunden draufsteht, sind auch 3 oder 4 volle Stunden drin.
Wenn ich montags erst mein dreistündiges Forschungsmethodenseminar abgehört, mich in einer 2stündigen Mittagspause regeneriert, um dann anschließend den Tag mit einer vier Stunden Genderpädagogik oder Kulturanthropologie getoppt habe, bin ich regelmäßig eingeschlummert.

Zur Sprache

Auch wenn ich mir manchmal selbst zurufe „Fall doch endlich, du Groschen“, verstehe ich von Anfang an erstaunlich viel. Nicht wortwörtlich, aber inhaltlich kann ich alles nachvollziehen. Das liegt zum einen daran, dass die Florentiner eine ausgesprochen klare Aussprache haben und sich sozusagen der original italienischen Sprache, die der Dichter Dante Alighieri im 14 Jhdt. mit seiner „Göttlichen Komödie“ geschaffen hat, bedienen.


Das Bild von Dante – mit Lorbeerkranz und la divina commedia in seiner Hand vor den Mauern von Florenz - hängt im Dom.


Außerdem sprechen die Dozent_innen in einem gemäßigtem Tempo, so dass man nicht das Gefühl hat, auf der Jagd nach Worten zu sein. Die Wortbeiträge der Student_innen gleichen jedoch einem Wortwasserfall und ich kann dem Wildwasserboot nur fassungslos hinterherschauen und -rufen: „Piano, piano“.
In der Regel sitze ich also stundenlang in einem ungemütlichen Raum mit wenig Frischluftzufuhr auf harten Stühlen und engen Tischreihen und versuche mich so gut wie möglich wachzuhalten, wenn die winzige ältere aber energiegeladene Genderprofessorin ohne Punkt und Komma über ihr Thema plaudert oder die Anthropologin leise und monoton Seite für Seite aus einem Buch abarbeitet.
Man kann sich in der Passivrolle jedoch leider niemals sicher wähnen, wie ich erschreckenderweise realisierte, als Professoressa Uliveri ausgerechnet mich anvisierte um eine Rückbestätigung des vorher Gesagten zu bekommen! Pulverisierung oder Beamen alla Raumschiff Enterprise wäre die Wunschlösung meiner Wahl gewesen, denn ich konnte mich in dem Moment noch nicht mal an meinen Namen erinnern, geschweige denn eine sachkundige Antwort auf Italienisch geben. Ich habe es überlebt, weil sie sich auf „la donna chinese“ stürzte, die wach und des Italienischen schon mächtiger als ich war. Buona fortuna!

Straßenkunst

Jetzt gibt es was fürs Auge nach diesem trockenen Ausflug in den Studienalltag. Es folgt ein kleiner Einblick in die Florentiner Straßenkunst, die ich fleißig aufspüre und fotografiere. Da sind zunächst die besonderen Verkehrsschilder, die seit einigen Jahren das alltägliche Verkehrsbild der Stadt prägen und Florenz abseits von den großartigen Renaissance Kunstwerken auf witzige Weise in aller Welt bekannt gemacht haben. Der französische Künstler namens Clet, der Florenz lebt, ist irgendwann mehr aus Verzweiflung auf diese Idee gekommen, nachdem er feststellen musste, dass er von Restauration und Malkunst nicht leben konnte. Er wollte seine Kunst zu den Leuten, auf die Straße bringen und erkor deshalb Straßenschilder zu seiner neuen Leinwand. Diese verwandelt er einfallsreich mit seinen Aufklebern, die das Schild jedoch weiterhin verkehrstauglich lassen. Ich habe in einem Artikel im MERIAN über ihn gelesen und demnach herrscht wohl in Paris, Hongkong, Japan, Berlin große Nachfrage. Seine „Kunstwerke“ werden inzwischen auch von den italienischen Carabinieri toleriert, insofern scheint Florenz verstanden zu haben, dass ein
anderes Straßenbild publikumswirksam sein kann. Seine erste Tat, denn theoretisch handelt sich ja um ein Delikt beging er mit einem Aufkleber mit dem Titel – Jesus in der Sackgasse.



Wer die folgenden Straßenbilder fabriziert hat, kann ich leider nichts sagen. Die Bilder machen auf jeden Fall manche langweilige und hässliche Wand ansehnlicher, finde ich.

 
Dann gibt es noch die Kunst, die aufrüttelt, anstößt, nervt und über die man sich trefflich streiten kann. Von September bis Januar konfrontierte der Schweizer Künstler Urs Fischer mit mit einer 12 Meter hohen Aluminiumskulptur mitten auf der schönen Piazza della Signoria das zahlreiche Publikum, das eigentlich nur die Piazza, die Loggia dei Lanzi oder den Palazzo Vecchio besuchen wollte. Das Teil hört auf den Namen “Big Clay#4”. Egal um welche Ecke ich in die Piazza bog, ich war jedes einzelne Mal aufs Neue schockiert und genervt von diesem Riesen Haufen Scheiße, und der in meinen Augen sozusagen – Scheißkunst. Bildet euch eure eigene Meinung. Ich bin in dieser Hinsicht eine Kunstbanausin.


Seit der letzten Januarwoche kann der Blick wieder über die wunderschöne Piazza schweifen, ohne an “Big Clay#4” hängenzubleiben. Damit dieser Haufen nicht auch den Abschluss meiner Kleinkunstsause darstellt, erzähle ich euch noch was von einem der zahlreichen figurativen Kunstwerke aus Marmor oder Bronze, die in der Loggia dei Lanza und vor dem Palazzo Vecchio zu sehen sind. Eine Auffälligkeit trifft die Betrachter auf den ersten Blick: Die übergroßen

Statuen stellen berühmte Personen der Antike dar und sind neben ihrer Nacktheit immer in einer kämpferischen Pose zu sehen, noch dazu in sehr blutrünstigen Szenen. Ich habe noch nie so viel Mord und Totschlag in Kombination mit so vielen künstlerisch wertvollen nackten Hintern, Brüsten und Penissen auf einem öffentlichen Platz gesehen.

Benvenuto Cellini war Goldschmied, Bildhauer, Schriftsteller der Renaissance und hat mit seinem Perseus und der Medusa eine Bronzefigur geschaffen, die wohl nicht so einfach in der Herstellung war. Es gibt eine Legende, dass die Bronze für den Perseus bereits fast erkaltet war und der Kopf der Medusa aber noch fehlte. Um alles in einen Guss zu bekommen, entfachte er wohl von neuem das Feuer um die Bronze flüssig zu halten und schmiss aufgrund mangelndem Gussmaterials alles was die Küche hergab – Töpfe, Gefäße und Besteck mit in die Form. Dies scheint ihm gelungen zu sein, denn wie man sehen kann, hält sein Perseus den Kopf der Medusa in seiner ausgestreckten Hand. Soweit der Stadtführer berichtete, konnte man später bei wissenschaftlichen Untersuchungen des Materials eine unterschiedliche Legierung der beiden Teile – Perseus und Medusakopf – feststellen, was darauf schließen lässt, dass an diesem Gerücht vielleicht etwas dran ist.


Mit diesem sehr meditativem Naturkunstwerk verabschiede ich mich von Euch.



Arrivederci e ci sentiam,

U.

Gesendet von FPolkowski in News

Porträt Matteo Tasso

Veröffentlicht am 5. Februar 2018

Nach einem Interview-Leitfaden von Myriam Goupille

Lieber Matteo, woher kommst du genau?Matteo Tasso
Ich komme aus Asti, einer piemontesischen Stadt in der Nähe von Turin. Die Stadt, die jeder kennt. Denn jeder kennt Asti Spumante. Und viele kennen auch Paolo Conte. Der kommt auch aus Asti. Noch genauer gesagt komme ich aus Cocconato, einem Dorf mit 1.500 Einwohnern, das etwa 30 km von Asti entfernt liegt. Für meine Mutter war es immer schwierig, uns drei Jungs zu unterschiedlichen Uhrzeiten zum Gymnasium nach Asti und zurück zu bringen. Am Nachmittag dann jeden zu seinen Sportveranstaltungen. Als ich sechzehn war, sind wir deshalb nach Asti gezogen. Und seit sechs Jahren gibt’s zu den drei Jungs auch noch ein Mädchen.

Wie bist du nach Bielefeld gekommen?
Zum ersten Mal bin ich 2015 in Bielefeld gewesen. Im September. Im Rahmen eines universitären Projektes zwischen Bielefeld und Turin. Damals war ich für einen Monat Gast in einer Bielefelder Familie, zu der ich immer noch den allerbesten Kontakt pflege. Die Universität und die Leute in Bielefeld haben mir so gut gefallen, dass ich ein Jahr später als Erasmusstudent zurückgekommen bin. In diesem Jahr habe ich meine Lebenspläne geändert. Meinen italienischen Masterstudiengang in Übersetzungswissenschaft mit den Fremdsprachen Deutsch und Englisch habe ich nicht beendet und bin auf Deutsch als Fremdsprache umgesattelt.

Gibt es etwas aus deiner Gegend/deinem Land, was du hier vermisst? Und/Oder etwas, was du hier in Bielefeld schön findest?
Das erste, was mir fehlt, sind die Menschen. Meine Familie, meine Freunde in Italien. Alte Freunde, die ich kenne, solange ich lebe, und andere, mit denen ich meine Jugendzeit verbracht habe. Ich will diese Kontakte nicht verlieren.
Das zweite, das mir fehlt, ist definitiv das Essen. Die Qualität der italienischen Produkte, unsere Mozzarella, unsere Schinken, Tomaten, frisches  Gemüse. Hier in Deutschland muss ich auf vieles verzichten, vor allem auf Qualität. Der Unterschied ist schon sehr deutlich. Anfangs war das ziemlich frustrierend. Mittlerweile habe ich mich damit abgefunden und erwarte nichts mehr. Ich passe mich den Gegebenheiten halt an.
Das nächste ist das Wetter. Der Sonnenmangel deprimiert mich spürbar, und ich muss Vitamin-D zu mir nehmen, sonst werde ich hier zum Trauerkloß.
Was mir dagegen in Bielefeld gefällt ist, dass es eine Universitätsstadt und gleichzeitig klein ist und eine gute verkehrstechnische Infrastruktur hat. Die Wege sind so kurz, mein Leben wird dadurch länger! Ich habe hier einfach mehr Lebenszeit. Außerdem komme ich, wie schon gesagt, sehr gut mit den Menschen hier klar. Ich finde sie hilfsbereit und vertrauenswürdig. Hier gilt ein Wort, nicht nur das von Freunden. Ich kann mich auf die Menschen hier verlassen. Das bedeutet mir sehr viel. Im Mai bin ich etwa vom Rad gefallen und habe mir einen Arm gebrochen. Ich musste operiert werden. Eine unglückliche Situation allein im Ausland. Ich war auf Hilfe jeder Art angewiesen: Behördenkommunikation, Hilfe im Alltag. Da habe ich gesehen, dass ich den Leuten hier nicht gleichgültig bin und in der Not auf sie zählen kann. So viele haben mir geholfen…

Hast du immer unterrichtet? Wenn nicht, was hast du vorher gemacht?
Vor etwa einem Jahr habe ich angefangen, als Deutschlehrer zu arbeiten und DAF zu studieren. Davor habe ich, wie schon gesagt, Übersetzungswissenschaft studiert. Sprachen haben mir immer sehr gut gefallen. Hier in Bielefeld gibt es jedoch keine Übersetzungswissenschaft, und ich wollte hier bleiben. Außerdem erscheint mir eine didaktische Ausbildung mehr Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen. Deshalb die Entscheidung für einen Masterstudiengang in DaF. Ich erkenne in meiner Lehrpraxis immer wieder, wie sehr ich von dieser Ausbildung profitiere. Der Sprachunterricht ist eine Profession mit sehr komplexen Anforderungen. Und man kann jede Menge falsch machen. Mit dem eigenen Unterrichten habe ich zum ersten Mal erlebt, wie ich Studieninhalte unmittelbar umsetzen kann – und wie sehr das Studium mich für die Lehraufgabe qualifiziert. Gerade fällt mir ein, welche Einsichten mir ein Seminar über Fehlerkorrektur vermittelt hat. Wie radikal ich meinen Unterricht daraufhin umgestellt habe. Mit sichtbarem Erfolg!

Kannst du uns eine Anekdote über deine (ehemaligen) Studenten erzählen? Es kann etwas Lustiges oder leicht Peinliches sein, das jedem von uns passieren kann.
Eine lustige Geschichte fällt mir ein, als ich an einer Sprachschule unterrichtete und wir die Datumsangaben übten. Ein reiferes Ehepaar war dabei, und er sollte das Datum ihrer Hochzeit nennen. Es kam einfach nicht aus ihm heraus, und ich dachte schon, oh weh, das wird schwierig mit ihm. Ist ja auch schon etwas älter… Dann stellte sich aber heraus, dass er schlicht und einfach das Datum vergessen hatte. Ihre Reaktion kannst du dir vorstellen! Ich möchte nicht wissen, was am Abend zu Hause bei den beiden losgewesen ist…

Gesendet von SHecht in News

C-Test-Termine in der vorlesungsfreien Zeit

Veröffentlicht am 2. Februar 2018

Falls Sie in den Sprachen Spanisch, Französisch oder Englisch bereits Vorkenntnisse haben, müssen Sie einen C-Test zur Einstufung ablegen, um einen Kursplatz zu bekommen. 

 Auch nach der einmaligen Abfrage der Daten aus Ihren Stundenplänen im ekvv am 28. Februar können Sie noch Plätze in teilnehmerbegrenzten Kursen des Sommersemesters 2018 erhalten, wenn Sie einen C-Test zu einem der unten genannten Termine absolvieren. 

 Aus ökonomischen Gründen findet der Test im 45/60-Minuten-Takt statt. Die Maximalteilnehmerzahl ist zu jeder Startzeit auf 20 Personen begrenzt. Ein vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

 Dienstag, 13. März: 10:00 und 10:45 Uhr

Donnerstag, 15. März: 12:00 und 12:45 Uhr

Montag, 19. März: 14:00 und 14:45 Uhr

Mittwoch,  21. März: 10:00 und 10:45 Uhr

Freitag, 23. März: 16:00 und 16:45 Uhr

Montag, 26. März: 10:00 und 10:45 Uhr

Dienstag, 27. März: 12:00 und 12:45 Uhr

Mittwoch, 28. März: 14:00 und 14:45 Uhr

Donnerstag, 29. März: 10:00 und 10:45 Uhr

Dienstag, 3. April: 14:00 und 14:45 Uhr

Mittwoch, 4. April: 12:00 und 12:45 Uhr

Donnerstag, 5. April: 16:00 und 16:45 Uhr

Freitag, 6. April: 10:00 und 10:45 Uhr

 Nach Vorlesungsbeginn: 

Montag, 9. April: 18:00 und 19:00 Uhr

Dienstag, 10. April: 18:00 und 19:00 Uhr

Mittwoch, 11. April: 18:00 und 19:00 Uhr

Donnerstag, 12. April: 18:00 und 19:00 Uhr

 

Der C-Test findet in Raum C01-289 statt. Bitte seien Sie rechtzeitig einige Minuten vor ihrer gewünschten Startzeit da.  

Gesendet von FPolkowski in News Tags: platzvergabe c-test einstufung

Porträt James Watson

Veröffentlicht am 29. Januar 2018
Wer ist eigentlich - James Watson? - Ein Lehrerporträt[Weiterlesen]
Gesendet von SHecht in News

Osaka Hamlet

Veröffentlicht am 24. Januar 2018

Osaka Hamlet

Die erste japanische Filmvorführung findet im Fachsprachenzentrum (in der Lounge, C01-244) statt. Der Eintritt der Veranstaltung ist frei!

Gesendet von HVoss in Archived Tags: hamlet kino japan osaka

Bibliobus: Termine ab Januar 2018

Veröffentlicht am 19. Januar 2018

Lust auf die neuesten französischen Romane? Aktuelle Filme? Auf aktuelle französische Musik?

Schön, dass der Bücherbus des Institut Français Düsseldorf  Station an der Uni Bielefeld macht!

Einfach zum Schnuppern vorbeischauen. Und ausleihen, was gefällt!

Wo? - Zwischen den Zähnen D und E


Wann? - Wieder ab September, jeden letzten Dienstag des Monats, von 15.00 bis 17.00.

Die Planung ab Januar 2017 ist wie folgt (Änderungen vorbehalten):

-> 30. Januar 2018
-> 27. Januar 2018
-> März : Pause
-> 24. April 2018

Weitere Informationen unter



oder bei Sylvie Richard (srichard@uni-bielefeld.de)

Gesendet von SRichard in News Tags: bibliobus termin

Silvester in Italien

Veröffentlicht am 3. Januar 2018

Aus Florenz berichtet eine Bielefelder Erasmus-Studentin:

Ciao ragazzi!

Florenz ist an Silvester kein Ort für häusliche Partys, sondern ein grandioses Straßenfest für alle mit vielen Konzerten.
Mit einem hinreißenden amerikanischen Gospelchor  habe wir so stimmungsvoll und vielstimmig Weihnachtslieder gesungen, dass ich fast Mitternacht verpasst hätte. Dann bahnte ich mir über Scherben und Sektkorken hüpfend den Weg zum nächsten Konzert auf der Piazza della Signoria, wo zu klassischen Strausswalzerklängen und Radetzkymarsch ausgelassen geschwungen, gesungen und im Dreivierteltakt über den Platz getanzt wurde, dass es eine Freude war, mitten drin dabei zu sein.
In meiner Lieblingskirche San Miniato al Monte auf dem höchsten Platz von Florenz hatte ich für den Neujahrstag eine Führung entdeckt und dachte, geniale Idee. Es stellte sich heraus, dass halb Florenz ähnliche Pläne gemacht hatte. Bruder Bernardo war so witzig und mitreißend, dass ich mich gleich zu Jahresbeginn sehr bereichert und gesegnet fühle und dies mit ein paar Bildern und einen Neujahrsgruß weitergeben möchte. In diesem Sinne
                       
wünsche ich Euch allen ein frohes, gesegnetes und friedliches Neues Jahr 2018!
    I wish you a happy, blessed and peaceful New Year!
        Les deseo a todos un feliz año nuevo, bendito y pacífico!
            Buon principio e ci vediamo nel 2018 che speriamo sia un buon anno!


                                                                Baci   U.

 


Gesendet von SHecht in Archived

Meet & Speak, Di 9.1.2018

Veröffentlicht am 2. Januar 2018

English version below

Hey Leute, es ist wieder so weit!

Im Rahmen des Teutoburger World Tandem laden wir euch zu dem nächsten Meet & Speak ein! :)

Dienstag, den 09.01.2018
ab 18 Uhr
in der FSZ Lounge (C01-244)

Sprachen lernen in gemütlicher Atmosphäre und mit netten Leuten!
Lernst Du eine Sprache und suchst Gelegenheiten, sie in authentischen Situationen zu sprechen?

Dabei deine Erstsprache weitergeben und neue Leute kennenlernen?

Komm einfach vorbei! Du kannst auch gerne Drinks und Snacks mitbringen!

Wir freuen uns auf Dich!
___________________________________________

ENGLISH version:


Hey guys, it's time to meet and speak again!

Learn languages in a friendly atmosphere and with interesting people!
Are you learning a language but seldom have the chance to speak it in an authentic situation?

Would you enjoy passing on your native language competencies to others, while meeting new people?

Or perhaps you're an international student and would like the chance for a last get-together before you leave Bielefeld?

Then just stop by! You can also bring your own drinks and snacks with you!

Tuesday, January 09, 2018
starting at 6 p.m.
at the Language Centre Lounge (C01-244)


We look forward to seeing you there

Gesendet von JJanßen in News
Gesendet von SHecht in Archived

Rückblick: Mehrsprachiges Finnland

Veröffentlicht am 4. Dezember 2017

Am 24.11. stellten Studierende der Universität Köln, sowie Mitglieder der Gruppe Bie gemeinsam am FSZ verschiedene Themen zur Mehrsprachigkeit und Multikulturalität Finnlands vor. Anlass war das 100-jährige Bestehen des finnischen Staates, das in diesem Jahr vielerorts unter dem Namen "suomi100" gefeiert wird. In verschiedenen Vorträgen wurden unterschiedliche Ausprägungen der Einwanderung nach Finnland oder Aspekte der Grenzverschiebungen vor und während der Staatsgründung betrachtet. Einen Schwerpunkt bildete dabei die Literatur des Landes, die bereits in verschiedenen Buchprojekten der Gruppe Bie thematisiert wird. Als neuestes Projekt sind die deutschen Übersetzungen der mehrsprachigen Gedichte von Sabira Ståhlberg zu nennen, die die Autorin Abends in einer Buchpremiere vorstellte. Gemeinsam mit der schwedenfinnischen Autorin Arja Uusitalo beteiligte sich die polyglotte Autorin auch über die gemeinsame Lesung hinaus mit Expertinnenkommentaren am Tagesprogramm. So konnte das zahlreich erschienene Publikum auf vielseitige Weise am Beispiel Finnlands erfahren, welche kulturelle und sprachliche Vielfalt vermeintlich homogene nationalstaatliche Gesellschaften heute bieten.


Gesendet von FPolkowski in Archived Tags: vielfalt kulturelle lesung finnland vorträge mehrsprachigkeit

Meet & Speak 21.11.2017

Veröffentlicht am 15. November 2017
GERMAN version:

Hey Leute, es ist wieder so weit!

Im Rahmen des Teutoburger World Tandem laden wir euch zu dem nächsten Meet & Speak ein! :)

Sprachen lernen in gemütlicher Atmosphäre und mit netten Leuten!
Lernst Du eine Sprache und suchst Gelegenheiten, sie in authentischen Situationen zu sprechen?

Dabei deine Erstsprache weitergeben und neue Leute kennenlernen?

Komm einfach vorbei! Du kannst auch gerne Drinks und Snacks mitbringen!

Dienstag, den 21.11.2017
ab 18 Uhr
in der FSZ Lounge (C01-244)

Wir freuen uns auf Dich!
___________________________________________

ENGLISH version:

Hey guys, it's time to meet and speak again!

Learn languages in a friendly atmosphere and with interesting people!
Are you learning a language but seldom have the chance to speak it in an authentic situation?

Would you enjoy passing on your native language competencies to others, while meeting new people?

Or perhaps you're an international student and would like the chance for a last get-together before you leave Bielefeld?

Then just stop by! You can also bring your own drinks and snacks with you!

Tuesday, November 21, 2017
starting at 6 p.m.
at the Language Centre Lounge (C01-244)

We look forward to seeing you there
Gesendet von JJanßen in Archived

Programm der Deutsch-Französischen-Gesellschaft Bielefeld

Veröffentlicht am 13. November 2017

Alle frankophonen Studierenden können die vielfältigen Veranstaltungen der Deutsch-Französischen-Gesellschaft Bielefeld e.V. nutzen, wenn sie über ihre Französischkurse am FSZ hinaus ihre Sprachkenntnisse trainieren möchten. Aber auch alle anderen Interessierten sind herzlich eingeladen das Angebot wahrzunehmen.


Januar 2018

Mo. 08.01. - La table ronde, 18:15 Uhr

Mi. 17.01. - La cuisine française, 16:30 Uhr

Mi. 24.01. - Le cercle littéraire, 19:30

Do. 25.01. - Dîner Amical, anlässlich des Jahrestages der Unterzeichnung des Élysée-Vertrags, Restaurant Numa, 19:00 Uhr


Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie auf der Homepage der DFG: www.dfgbielefeld.de


Gesendet von FPolkowski in News

suomi100 – Das mehrsprachige Finnland

Veröffentlicht am 10. November 2017

Am Freitag den 24.11. stellen Gruppe Bie, hochroth Bielefeld und die Fennistik der Universität Köln am Fachsprachenzentrum ein vielseitiges Programm vor, um das 100-jährige Bestehen des finnischen Staates zu feiern. 

Verschiedene Vorträge bieten allen Interessierten die Möglichkeit „Einblicke in die Sprache(n) und Kultur(en) des 100-jährigen Finnlands“ zu erhalten. Ein Fokus liegt dabei auf der Vielfalt, die das Land im Norden neben Sauna und Seen zu bieten hat.


10.00-11.30: Vorträge der Gruppe Bie (Finnische Sektion)

- Warum lernen wir Finnisch? – Finnische Popmusik – Lustige Redewendungen – Eigene Übersetzungsprojekte -

13.00-14.30: Vorträge der Universität Köln

- Mehrsprachigkeit in Finnland – Kalevala plakatiert – Polykulturalität als Tabu – Entstehung eines Kinderbuchs -

15.00-16.30: Vorträge der Gruppe Bie (Samische Sektion)

- Mehrsprachige, multikulturelle finnische Literatur – Übersetzung finnlandsamischer AutorInnen – Finnland in deutschsprachiger Literatur – Eigene Übersetzungs- und Verlagsprojekte –

17.00-18.00: Lesung mit Arja Uusitalo und Sabira Ståhberg

Abgeschlossen wird der Tag mit einer Lesung der finnischen Autorinnen Sabira Ståhlberg und Arja Uusitalo. Die finnisch-schwedisch-tatarische Autorin und Verlegerin Ståhlberg stellt in einer Buchpremiere von der Gruppe Bie übersetzte Versionen ihrer mehrsprachigen Gedichte vor, die unter dem Titel „Polyglorica“ bei hochroth Bielefeld erscheinen.

Vorträge und Lesung finden in der Language Lounge des FSZ, C01-244, statt. Der Eintritt zu allen Teilen der Veranstaltung ist frei.

Gesendet von FPolkowski in Archived Tags: finnland lesung vorträge

Finnische Filme am FSZ

Veröffentlicht am 7. November 2017

In diesem Semester zeigt die Gruppe Bie Filme aus und über Finnland am Fachsprachenzentrum, immer Donnerstags um 19 Uhr in der Lounge, C01-244. Der Eintritt ist frei.

 Die kommenden Filme sind: 

09. November: Der glücklichste Tag im Leben des Olli Mäki (Biopic, 92 min. auf Deutsch) 

23. November: True Finn (Dokumentation, 50 min. auf Finnisch mit englischen Untertiteln, anschließende Diskussion mit zwei finnischen Autorinnen)

07. Dezember: Kukushka (Komödie, 99 min. auf Russisch, Finnisch und Nordsamisch mit deutschen Untertiteln) 

 

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Meet & Speak am 24.10.

Veröffentlicht am 24. Oktober 2017

Meet and Speak am 24.10.2017

Am 24. Oktober 2017 ab 18 Uhr wird die FSZ-Language Lounge (UHG C01-244) mit ihren angrenzenden Räumen wieder zum Ort, an dem sich Leute versammeln, die in fremden Sprachen sprechen möchten - und vielleicht auch Kontakte knüpfen, um ein Sprachtandem oder eine Lerngruppe zu bilden. Jeder mit diesem Interesse ist herzlich willkommen. Deutsche Muttersprachler brauchen wir besonders!

Meet and Speak at our colourful university!

At June 24th 2017, 6 p.m. (18:00), the FSZ Language Lounge (UHG C01-244) and its adjacent rooms will again be transformed into a space where people who wish to speak in foreign languages can gather and perhaps establish contacts for building potential language tandems or study groups. Anyone interested is welcome to join.

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Kein Kursplatz - Was nun?

Veröffentlicht am 2. Oktober 2017

Viele Studierende haben keine Zulassung zu ihrem Wunsch-Sprachkurs bekommen. Warum das so ist, lesen Sie weiter unten.

Zuerst aber, was Sie tun können:

Gehen Sie, wenn Sie die Voraussetzungen zum Kursbesuch erfüllen, in die erste Kursstunde und stellen Sie sich der Lehrkraft vor. Gar nicht so selten nehmen zugelassene TeilnehmerInnen ihren Platz nicht in Anspruch. Diesen Platz können Sie dann ausfüllen.

Warum Sie keinen Platz erhalten haben:

Grund 1: Mehr Anmeldungen als Plätze

Grund 2: Sie haben sich nach dem Stichtag der Zulassung angemeldet und konnten nicht mehr berücksichtigt werden

Grund 3: Sie haben keine C-Test-Ergebnisse (obligatorisch bei Englisch, Französisch und Spanisch) abgeliefert.

Ab Kursbeginn haben die Lehrkräfte Zugriff auf das Teilnehmermanagement und können Studierende dann selbst zulassen. Zuvor macht das eine dafür beauftragte Person, die ein starres Regelwerk für die Zulassung befolgen muss.

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