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Porträt - Elin Behrens

Veröffentlicht am 26. April 2012, 21:00 Uhr
Elin Behrens
Von Myriam Goupille

Nach einer kurzen Pause stellen wir ab jetzt zwei Mal im Monat eine/n Lehrbeauftragte/r des Fachsprachenzentrums vor. Heute ist Elin Behrens, Dozentin für Schwedisch, an der Reihe:

Liebe Elin, woher kommst du genau?
Ich komme aus Schweden. Aufgewachsen bin ich in Södertälje, das liegt etwa 33 km Südwest von Stockholm

Wie und wann kamst du nach Bielefeld?
Seit 15 Jahren wohne ich in Deutschland. Gewohnt habe ich die ganze Zeit in Delbrück. Das liegt zwischen Paderborn und Gütersloh. Vor 3 Jahren habe ich angefangen an der Universität Paderborn, Schwedisch zu unterrichten. Dann kam die Ruhr-Universität in Bochum dazu und seit einem Jahr unterrichte ich auch an der Universität in Bielefeld. Ursprünglich bin ich nach Deutschland gekommen, um ein Jahr als Au Pair zu arbeiten. Aus dem einen Jahr sind dann letztendlich 15 Jahren geworden. Ich habe meinen Mann kennengelernt und so kam es, dass ich in Deutschland geblieben bin.   


Gibt es etwas aus Schweden, was du hier vermisst? Und etwas, was du hier in Deutschland schön findest?
Ich vermisse die Natur in Schweden. In Schweden kann man sich sehr frei in der Natur bewegen. Die Schweden gehen oft in den Wald um Pilze und Beeren zu sammeln. Im Sommer fahren viele an einem See oder ans Meer um zu baden. Das schöne in Schweden ist, dass es so wenig Menschen gibt und es ist deswegen nicht ungewöhnlich, dass man am Badesee alleine ist. Das vermisse ich hier.

In Deutschland mag ich auch die Natur. Ich mag das raue Klima an der Nordsee und ich liebe es in den Alpen zu wandern. Ansonsten mag ich, dass die Deutschen sehr ordentlich und serviceorientiert sind.  

Hast du immer unterrichtet? Wenn nicht, was hast du vorher gemacht?

Ich habe nicht immer unterrichtet, ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert und erst später Pädagogik. Bisher habe ich unterschiedliche Jobs gemacht. Wichtig für mich ist, dass ich Spaß bei der Arbeit habe. Schwedisch an der Uni zu unterrichten ist für mich super. Die Studenten sind motiviert und sehr an Schweden interessiert. Das macht sehr viel Spaß!  

Kannst du uns eine Anekdote über deine (ehemaligen) Studenten des FSZ erzählen? Es kann etwas Lustiges oder leicht Peinliches sein, das jedem von uns passieren kann.
Sehr viel Spaß hatten wir im Schwedisch Anfängerkurs im Sommer letzten Jahres. Ich habe ein Laptop mitgebracht, um den Studenten das schwedische Lied "Små grodorna" (kleine Frösche) vorzuspielen. Zu diesem Lied singt und tanzt man in Schweden am "Midsommar". Damit es richtig authentisch wird, haben wir auch die Tische beiseite geräumt und in der Mitte des Raumes um eine imaginäre Midsommerstange getanzt und gesungen. Wer da die Tür aufgemacht hätte, hätte sich sicherlich gefreut...

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