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Fachsprachenzentrum BLOG - Kategorie Porträts

Simone Pimentel Lechthoff Auftritte

Veröffentlicht am 15. Juli 2012

Simone Pimentel, Lehrbeaufragte des Fachsprachenzentrums der Uni Bielefeld, wird in den Semesterferien wieder mit ihrer Musik auftreten. Wir möchten auf die nächsten Termine in der Region aufmerksam machen und dazu animieren, teilzunehmen.

Die aus Sao Paulo stammende Sängerin Simone Pimentel bietet eine faszinierende Auswahl leidenschaftlicher Samba- und Bossa Nova-Songs. Simones Tenorstimme ist temperamentvoll und klar. Durch das improvisierte Spiel mit ihrer Stimme entwickelt sie ihren eigenen Stil, der auf wunderbare Art die begleitenden Instrumente ineinander verfließen lässt.

Begleitet wird sie von Alexander Cuesta-Moreno, geb. am 6. August 1966 in Bogotá, Kolumbien, der Arrangeur, Produzent, Komponist, Dirigent, Bassspieler, Gitarrist, Keyboarder und Professor of Vocal Arts ist. Laut der kolumbianischen Presse gilt er als einer der bedeutendsten Musiker Lateinamerikas in Jazz, Lateinamerikanischer Musik und Kolumbianischer Musik und wird als Virtuoso und Cutting Edge Researcher in Vocal Technique und Harmony angesehen.

Ihr Ziel ist es Leidenschaft, Gerechtigkeit und Verständnis durch das Instrument Musik und Kunst klar und stark zu kommunizieren und andere ebenfalls zu dieser Kommunikation zu inspirieren.

I. Weltnachfestival 
15.09.2012: Vitrine (Brasilien) 
Veranstaltungssaal im Amerikahaus SO2 
Beginn: 20:30h 
http://www.welthaus.de/kulturbuero/weltnacht-festival/veranstaltungen/vitrine/

II. Garten-Raum-Lichtskulptur - Magische Orte im Botanischen Garten, Gütersloh 
21.09.-22.09.2012 
(Geführte Abendwanderungen am Freitag, 21. und Samstag, 22.) 
jeweils ab 20:15h 
http://veranstaltungen.owl-journal.de/21-09-22-09-2012-garten-raumkunst-lichtskulptur/ 

Gesendet von DBabin in Porträts Tags: bielefeld music brazil fsz fachsprachenzentrum

Porträt - Simone Pimentel Lechthoff

Veröffentlicht am 28. Juni 2012
Simone Pimentel Lechthoff
Von Myriam Goupille

Liebe Simone, woher kommst du genau?
Ich komme aus Brasilien, aus São Paulo. Ich habe dort bis 1989 gelebt.

Ich habe meinen Mann in Brasilien kennengelernt. Wir haben dort geheiratet. Er hat ein Jahr gewartet, bis ich mein Studium abgeschlossen habe und dann sind wir nach Berlin gezogen.

Dort habe ich meine erste Tochter bekommen. Wir waren auf einem Rolling Stones Konzert, als ich die ersten Wehe bekam. Meine Tochter kam dann in die Zeitung als das „Rolling Stones Baby“.

Wie und wann kamst du nach Bielefeld?
Wir sind erst später nach Bielefeld gekommen. Denn drei Jahre nach der Geburt meiner Tochter sind wir nach São Paulo zurück gekehrt und zehn Jahre geblieben. Dort ist meine zweite Tochter zur Welt gekommen. Ich dachte damals, dass es sicherer wäre, die Kinder in Deutschland groß zu ziehen. Deshalb sind wir nach Steinhagen gezogen, in der Nähe von Bielefeld, wo mein Mann herkommt.

Ich lebe dort seit 2002.

Gibt es etwas aus Brasilien, was du hier vermisst? Und etwas, was du hier in Deutschland schön findest?
Ich vermisse das Wetter, die Familie, die Freunde und am meisten die Strände, wo ich jedes Wochenende zum Abschalten war.

Was mir hier besonders gefällt, ist die Ruhe, das heißt, dass es keine Gewalt gibt. Und auch die Gelegenheit haben, Musik zu machen.

Hast du immer unterrichtet? Wenn nicht, was hast du vorher gemacht?
In Brasilien habe ich Sozialwissenschaften studiert und davor eine Ausbildung als OP Schwester gemacht. Den Beruf habe ich auch ausgeübt.

in Berlin habe ich Straßenmusik gemacht.

Als ich in São Paulo zurückgekommen bin, habe ich als bilinguale Sekretärin bei der deutschen Handelskammer und als Exportassistentin in einer deutschen Firma sowie als Sekretärin bei einem Segelvermittlungsbüro gearbeitet. Ich bin auch Veranstaltungsassistentin gewesen.

Ich unterrichte an der Universität Portugiesisch seit 2003. Und seit 2008 unterrichte ich Step Aerobic und auch Spinning beim Hochschulsport.

Außerhalb der Universität engagiere ich mich als Sängerin und Musikerin in neun Bands, die sich mit verschiedenen Musikrichtungen aus Brasilien beschäftigen. Ich sang bereits im Bauch meiner Mutter!

Kannst du uns eine Anekdote über deine (ehemaligen) Studenten des FSZ erzählen? Es kann etwas Lustiges oder leicht Peinliches sein, das jedem von uns passieren kann.
Ein Freund von mir, der Capoeira macht, hatte seinen Besuch bei mir angekündigt. Ich habe mir überlegt, dass er in meinen Kurs kommen könnte, um über diesen Sport zu erzählen. Und so haben meine Studenten zuerst Fragen vorbereitet, um Interviews auf Portugiesisch (natürlich!) mit ihm führen zu können. Wir warteten schon auf ihn und ich fragte mich schon, was wir machen würden, wenn er nicht auftauchen würde. Er kam aber endlich und alles lief so gut und die Stimmung war so schön, dass er spontan eine Capoeira Vorführung machte. Meine Studenten waren begeistert! Manchmal passieren wunderschöne Sachen in einem Kurs, die man vorher nicht geplant hätte!

Simone singt bei den folgenden Konzerten:
am Freitag, 29.06. in Herzebrock im Cafe Nilza um 20:30 Uhr
am 15.09. in der Weltnachtfestival in Bielefeld
am 21. und 22.09. im botanischen Garten der Stadt Gütersloh

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Porträt - Robert Thomas

Veröffentlicht am 27. Mai 2012
Robert Thomas
von Myriam Goupille

Lieber Robert, woher kommst du genau?

Ich wurde in Pennsylvania in den USA geboren (im Dorf Manheim, in der Mitte von "Pennsylvania Dutch Country", wo auch viele Amish Leute wohnen). Ich habe 30 Jahre in Boston gewohnt (und als Darsteller und Schriftsteller gearbeitet). Ich bin seit vier Jahren in Deutschland.

Wie kamst du nach Bielefeld?
Meine Frau wohnt in Gütersloh. Wir haben uns in Nürnberg kennengelernt, wo ich jedes Januar von 2001 bis 2007 Shows als Stepptänzer gemacht hatte.



Gibt es etwas aus deinem Land, was du hier vermisst? Und etwas, was du hier in Deutschland schön findest?

Ich vermisse: die amerikanische Pfannkuchen (Pancakes), Costco Warehouse, New England Fall (wenn die Blätter rot werden). Außerdem fällt es mir schwer, alles zu verstehen, was gesagt wird und alles, was ich sagen möchte, auszudrücken. 


Was mir an Deutschland gefällt: die Höflichkeit; die Gesellschaft; Fahrradfahren und die vielen schönen Fahrradwege. Weihnachten; die Spargelzeit / Erdbeerzeit / Johannisbeerzeit; Grillen und Familiengrillpartys



Hast du immer unterrichtet? Wenn nicht, was hast du vorher gemacht?

In Amerika wae ich beruflich meistens Darsteller, aber ich habe auch viele Jahre Tanz und Tanzgeschichte an der Universität unterrichtet. Ich habe auch Workshops mit den Jugendlichen gemacht, in den sie verschiedene Fächer durch Bewegung und Tanz lernen sollten. Mir hat Unterrichten immer viel Spaß gemacht.


Kannst du uns eine Anekdote über deine (ehemaligen) Studenten erzählen? Es kann etwas Lustiges oder leicht Peinliches sein, das jedem von uns passieren kann.
Als ich nach Deutschland gekommen bin, habe ich zunächst zwei Wochen lang einen täglichen Englischkurs für ein Unternehmen durchgeführt Dass die Deutschen ohne Wörter ganz deutlich sprechen konnten, hatte ich noch nicht erfahren. Jeden Tag haben wir eine Übung gemacht, die, so schien es mir, die Studenten ein bisschen schwierig gefunden haben. 


Und jeden Tag, als die Übung zu Ende war, habe ich gefragt: "So, how was that?  Was that useful?" Und jeden Tag haben die Studenten ganz kurz geantwortet: "Hm", was ich für eine Zustimmung gehalten habe.

Am vierten Tag, als ich wieder gefragt habe, hat eine Frau ihren Kopf mit knallrote Wangen geschüttelt und gesagt: "We, we, we really d-d-d-don't like this exercise! We f-f-find it awful!

An diesem Abend habe ich meiner Frau erzählt, was vorher passiert ist. Und sie hat mir erklärt, dass in der deutschen Stummsprache ein ganz kurzes "Hm" bedeutet: "Nein, nein, nein, ganz bestimmt nicht, wir mögen das gar nichts!"

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Porträt - Giuseppe Lorentini

Veröffentlicht am 10. Mai 2012

Giuseppe Lorentini
Von Myriam Goupille

Lieber Giuseppe, woher kommst du genau?
Ich komme aus den Abruzzen, einer der grünsten Regionen nicht nur Italiens, sondern auch Europas. Mein kleines Dorf, Casoli, liegt im Herzen des Majella Gebirges, das zu einem Drittel aus einem Nationalpark besteht.

Wie und wann kamst du nach Bielefeld?
Seit drei Jahren wohne ich in Bielefeld und Bielefeld ist die erste deutsche Stadt, die ich kennen gelernt habe. Damals war dies mein erster Kontakt mit dem „Deutsche Vita“. Warum bin ich nach Deutschland gekommen? Wegen Amore, natürlich. Amore für die Universität Bielefeld und für eine neue Erfahrung mit dieser so interessanten und zugleich für mich seltsamen Kultur; aber wenig Amore für die Sprache, die ich noch nicht gelernt hatte zu deren Schönheit und Bilderreichtum aber der Poet in mir inzwischen einen Zugang gefunden hat, also auch hier Amore.

Gibt es etwas aus Italien, was du hier vermisst? Und etwas, was du hier in Deutschland schön findest?
Ja, ich vermisse die italienische Atmosphäre beim Essen und die wunderschöne Aussicht auf mein Majella Gebirge, das Vertrautheit für mich bedeutet. Natürlich fehlen mir auch die Adria, die Sonne, meine Familie und meine Freunde.

Hier in Deutschland habe ich meine Heimat gefunden im Herzen einer deutschen Frau, die seit eineinhalb Jahren meine große Liebe ist. Durch sie habe ich nicht nur Ostwestfalen sondern auch andere schöne Ecken Deutschlands kennen und lieben gelernt, vor allem Berlin. Ich würde sagen: „Ich bin glücklich“.

Hast du immer unterrichtet? Wenn nicht, was hast du vorher gemacht?
In Italien habe ich Kulturanthropologie und Archäologie studiert. Während des Studiums habe ich mit meinem Professor zusammen gearbeitet und habe von ihm viel gelernt und meine ersten Kontakte mit „der Welt der Didaktik und der Forschung“ geknüpft. Ich habe auch viele Nebenjobs gehabt, zum Beispiel war ich Promoter, Art Director eines Verlags, Kameramann und auch Olivenpflücker! Das ist genau unser Dolce vita...

Mit Unterrichten hatte ich noch nichts zu tun. Mein Ziel war es, in Bielefeld weiter zu studieren (Geschichte und Soziologie). Nebenbei fing ich mein Aufbaustudium Italienisch als Fremdsprache an. Seit dem Wintersemester 2009 bin ich Lehrbeauftragter für Italienisch des Fachsprachenzentrums der Universität Bielefeld.

Kannst du uns eine Anekdote über deine (ehemaligen) Studenten des FSZ erzählen? Es kann etwas Lustiges oder leicht Peinliches sein, das jedem von uns passieren kann.
Ich habe immer viel Spaß und Motivation im Unterricht. Jeder weiß, dass es zwischen Italien und Deutschland Liebe und Hass gibt. Und das birgt immer Überraschungen! Im Anfängerkurs, während des Zahlenlernens, sollten die Studentinnen sich gegenseitig nach Telefonnummern fragen. Eine Studentin weigerte sich zu antworten und sagte: „Scusi, das ist aber eine private Frage!“. Das konnte ich mir nicht vorstellen, weil die Übung darin bestand, die Zahlen zu lernen mithilfe der Fantasie, also ausgedachten Nummern. Das war ein sehr lustiges Erlebnis für alle und so haben wir auch ein Beispiel für die kulturellen Unterschiede gesehen! Viele andere Anekdoten hätte ich zu erzählen, aber dafür könnten wir uns noch einmal treffen!

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Porträt - Elin Behrens

Veröffentlicht am 26. April 2012
Elin Behrens
Von Myriam Goupille

Nach einer kurzen Pause stellen wir ab jetzt zwei Mal im Monat eine/n Lehrbeauftragte/r des Fachsprachenzentrums vor. Heute ist Elin Behrens, Dozentin für Schwedisch, an der Reihe:

Liebe Elin, woher kommst du genau?
Ich komme aus Schweden. Aufgewachsen bin ich in Södertälje, das liegt etwa 33 km Südwest von Stockholm

Wie und wann kamst du nach Bielefeld?
Seit 15 Jahren wohne ich in Deutschland. Gewohnt habe ich die ganze Zeit in Delbrück. Das liegt zwischen Paderborn und Gütersloh. Vor 3 Jahren habe ich angefangen an der Universität Paderborn, Schwedisch zu unterrichten. Dann kam die Ruhr-Universität in Bochum dazu und seit einem Jahr unterrichte ich auch an der Universität in Bielefeld. Ursprünglich bin ich nach Deutschland gekommen, um ein Jahr als Au Pair zu arbeiten. Aus dem einen Jahr sind dann letztendlich 15 Jahren geworden. Ich habe meinen Mann kennengelernt und so kam es, dass ich in Deutschland geblieben bin.   


Gibt es etwas aus Schweden, was du hier vermisst? Und etwas, was du hier in Deutschland schön findest?
Ich vermisse die Natur in Schweden. In Schweden kann man sich sehr frei in der Natur bewegen. Die Schweden gehen oft in den Wald um Pilze und Beeren zu sammeln. Im Sommer fahren viele an einem See oder ans Meer um zu baden. Das schöne in Schweden ist, dass es so wenig Menschen gibt und es ist deswegen nicht ungewöhnlich, dass man am Badesee alleine ist. Das vermisse ich hier.

In Deutschland mag ich auch die Natur. Ich mag das raue Klima an der Nordsee und ich liebe es in den Alpen zu wandern. Ansonsten mag ich, dass die Deutschen sehr ordentlich und serviceorientiert sind.  

Hast du immer unterrichtet? Wenn nicht, was hast du vorher gemacht?

Ich habe nicht immer unterrichtet, ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert und erst später Pädagogik. Bisher habe ich unterschiedliche Jobs gemacht. Wichtig für mich ist, dass ich Spaß bei der Arbeit habe. Schwedisch an der Uni zu unterrichten ist für mich super. Die Studenten sind motiviert und sehr an Schweden interessiert. Das macht sehr viel Spaß!  

Kannst du uns eine Anekdote über deine (ehemaligen) Studenten des FSZ erzählen? Es kann etwas Lustiges oder leicht Peinliches sein, das jedem von uns passieren kann.
Sehr viel Spaß hatten wir im Schwedisch Anfängerkurs im Sommer letzten Jahres. Ich habe ein Laptop mitgebracht, um den Studenten das schwedische Lied "Små grodorna" (kleine Frösche) vorzuspielen. Zu diesem Lied singt und tanzt man in Schweden am "Midsommar". Damit es richtig authentisch wird, haben wir auch die Tische beiseite geräumt und in der Mitte des Raumes um eine imaginäre Midsommerstange getanzt und gesungen. Wer da die Tür aufgemacht hätte, hätte sich sicherlich gefreut...

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Porträt - Eugenia Betancourt

Veröffentlicht am 19. Januar 2012

Eugenia Betancourt
Von Myriam Goupille

Jeden Monat wird ein/e Lehrbeauftragte/r des Fachsprachenzentrums vorgestellt. Heute ist Eugenia Betancourt, Dozentin für Spanisch, an der Reihe:
 
Liebe Eugenia, woher kommst du genau?
Ich komme ursprünglich aus Guatemala. Ich wurde im Süden Guatemalas geboren, bin aber in verschieden Orten Guatemalas groß geworden. Mit meiner Familie haben wir 8 Jahre in der Hauptstadt gewohnt und 20 Jahre in der alten Stadt Antigua.
 
Wie und wann kamst du nach Bielefeld?
Ich kam nach Deutschland durch meinen deutschen Mann im Dezember 1991
 
Gibt es etwas aus Guatemala, was du hier vermisst? Und etwas, was du hier in Deutschland besonders schön findest?
Was ich von Guatemala vermisse, ist die Tatsache, dass die Leute dort sehr viel mehr als hier lachen, obwohl sie finanziell und sozial nicht besser als die Menschen hier stehen. Vielleicht liegt es an der Sonne, dass die Menschen dort mehr draußen sind und dadurch viel mehr Kontakt miteinander haben.

Ich vermisse das tolle Wetter, das warme Meer sowie den fast immer blauen Himmel und die indianische Kultur. Ich vermisse auch sehr meine drei Schwestern, mit denen ich eine tiefe Bindung und Vertrauen habe.

Was ich hier besonders nett finde, sind unter anderem die vielen Möglichkeiten, die dieses Land anbietet. Man kann hier in der Natur spazieren gehen, ohne Angst haben zu müssen, dass man überfallen werden kann. In Guatemala ist es dagegen kaum denkbar. Mir gefällt auch die Offenheit von vielen Menschen, die ich bis jetzt kennen gelernt habe.

Hast du immer unterrichtet? Wenn nicht, was hast du vorher gemacht?
Nein, diese Beschäftigung habe ich vor ca. 12 Jahren angefangen. Als Dozentin an der Uni, unterrichte ich seit ca. 4 Jahren. Bevor ich an der Uni angefangen habe, habe ich Spanisch in der VHS und bei der AWO unterrichtet, sowie Spanisch-Nachhilfe gegeben.

Ich habe in Guatemala Biochemie studiert und in Bielefeld habe ich mein Aufbaustudium der Gesundheitswissenschaft abgeschlossen. In Guatemala habe ich das große Diplom für Französisch gemacht und durch dieses Diplom durfte ich Französisch für Anfänger (Alliance Française) unterrichten. Ich habe ein ganzes Jahr in Bielefeld eine Fortbildung für die pädagogischen Aspekte des Unterrichts abgeschlossen.

Als Gesundheitswissenschaftlerin habe ich an einigen Gesundheitsprojekten teilgenommen

Kannst du uns eine Anekdote über deine (ehemaligen) Studenten des FSZ erzählen? Es kann etwas Lustiges oder leicht Peinliches sein, das jedem von uns passieren kann.
In Verbindung mit dem Unterricht gibt es unzählige solcher Situationen:
Es gibt zum Beispiel Unterschiede zwischen spanischen Wörtern in Lateinamerika (LA) und Spanien. Dort und vielleicht in anderen LA-Ländern (in México z.B.) bedeutet das Wort „coche“  Auto; in meinem Land bedeutet es aber „Schwein“. Und das bringt uns alle immer wieder zum Lachen.

Das erinnert mich an eine andere Situation. „Cochina“ wird aus dem Wort „coche“ abgeleitet und bedeutet „schmutzig“ auf Deutsch. Wenn wir aber das Wort „cocina“ („Küche“ auf Deutsch) lernen, sprechen sie das Wort falsch aus und sagen „schmutzig“ statt „Küche. Ich muss immer lachen und, wenn ich davon erzähle, lachen alle Studierende auch.

Die letzte lustige und gleichzeitig peinliche Situation ist mit einem deutschen Studierenden in diesem Semester WS 2011-12 passiert, dessen Name Jobst ist. Ich konnte mich an seinen Namen nicht erinnern. Ich wusste aber, dass sein Name eine Ähnlichkeit mit dem Wort "Obst" hat. Also habe ich ihn spontan Obst genannt. Alle Studierende haben viel gelacht und ich auch. Ich musste mich bei Jobst natürlich entschuldigen, denn es war mir peinlich.

Es passieren immer wieder sehr lustige und schöne Situationen mit den Studierenden. Das finde ich toll, weil wir alle viel lachen und das trägt zu einer guten Stimmung bei!

Gesendet von SHecht in Porträts

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