

Im Sommer 2012 beginnt die letzte Ausschreibungsrunde für die institutionellen Marie Curie-Maßnahmen (ITN, IAPP, IRSES) im Spezifischen Programm Menschen des 7. Forschungsrahmenprogramms mit einem Rekordbudget. Rechtzeitig vor der Veröffentlichung der letzten Calls im 7. Forschungsrahmenprogramm bietet die Nationale Kontaktstelle "Mobilität", die Alexander von Humboldt Stiftung in Bonn, eine eintägige Informationsveranstaltung an, auf der die Initial Training Networks (ITN), die Industry-Academia Partnerships and Pathways (IAPP) und das International Research Staff Exchange Scheme (IRSES) vorgestellt werden.
Informationen und Anmeldemöglichkeit auf der Webseite der NKS
Forscherinnen und Forscher aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften der Universitäten und Fachhochschulen des Landes NRW bekommen die Möglichkeit, vom Wissenschaftsministerium (MIWF NRW) Unterstützung beim Einwerben von EU-Mitteln zu erhalten. Sie können eine Anschubfinanzierung in Höhe von bis zu 20.000 Euro pro Antrag für das Schreiben von Projekt-Anträgen für EU-Fördermittel bekommen. Die Anschubfinanzierung soll es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ermöglichen, Kooperationen anzubahnen, Workshops mit ihren Projektpartnern aus anderen EU-Ländern durchzuführen oder Hilfskräfte zur Unterstützung bei der Erstellung des Antrags einzustellen. Das 7. Forschungsrahmenprogramm der EU läuft noch bis 2013, die Ausschreibungen enden jedoch bereits im Jahr 2012.
Zur Förderbekanntmachung des MIWF NRW
WissenschaftlerInnen der Uni Bielefeld wenden sich bei Fragen oder Interesse bitte an das Dezernat FFT, Frau Litty oder Frau Sahrhage.
Zur Vorbereitung der letzten großen Ausschreibungsrunde des 7. Forschungsrahmenprogramms veröffentlicht die Europäische Kommission Entwürfe der Arbeitsprogramme in Form von sog. Orientierungspapieren auf dem Teilnehmer Portal. Die Orientierungspapiere, die nicht rechtsverbindlich sind und die bis zur offiziellen Veröffentlichung der Ausschreibungen noch geändert werden können, enthalten alle wesentlichen Inhalte, die für eine Zusammenstellung von Konsortien sowie die Projektplanung notwendig sind. Nicht enthalten sind Termine und Mittelvolumina für die jeweiligen Aktivitäten und Bereiche. Erschienen sind die Orientierungspapiere für die Bereiche NMP, KBBE, Health, Space und Security im spezifischen Programm Zusammenarbeit.
09. Mai 2012, 10:30 bis 15:00, Universität Bielefeld
Lernen Sie europäische Fördermöglichkeiten für die Sozial-, Wirtschafts-, und Geisteswissenschaften
kennen. Es berichten sowohl erfahrene Beraterinnen als auch Koordinatorinnen
von EU-Projekten. Möglichkeiten der individuellen Karriereplanung und Einstiegsmöglichkeiten
in internationale Forschungsverbünde werden vorgestellt.
Die Veranstaltung richtet sich schwerpunktmäßig an PostdoktorandInnen oder
WissenschaftlerInnen kurz vor der Promotion. Die Teilnahme ist kostenlos.
25. Juni 2012, 9:00 – 16:30, DASA Arbeitswelt Ausstellung, Dortmund
Das aktuelle Forschungsrahmenprogramm der EU (FP 7) wird im Sommer mit einer Rekordausschreibungsrunde auf die Zielgerade gehen. Rund 10 Mrd. EUR Fördermittel werden dann ausgelobt, eine große Chance für Unternehmen und Hochschulen in NRW, insbesondere für diejenigen, die bereits Erfahrungen mit dem FP 7 sammeln konnten. Die Veranstaltung bietet Informationen zu Ausschreibungsthemen, Tipps zur Antragstellung, Erfahrungsberichte von Teilnehmern und einen Ausblick auf die Förderphase ab 2014. Die Teilnahme ist kostenlos.
Die jährliche Ausschreibung der gemeinsamen Technologie-Initiative (Joint Technology Initiative, JTI) ARTEMIS ist am 19. April veröffentlicht worden. Das Programm ARTEMIS (Advanced Research and Technology for Embedded Intelligence and Systems) fördert Projekte im Bereich "Embedded Systems" in den unterschiedlichen Anwendungsbereichen wie zum Beispiel dem Gesundheitswesen, der Produktion oder im Umweltschutz.
Das Gesamtbudget beträgt knapp 140 Mio. Euro, Deadline für die Projekteinreichung im einstufigen Verfahren ist der 6. September 2012.
Vollständige Unterlagen zum aktuellen Call
Informationsveranstaltung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschafter an der Universität Bielefeld am 9. Mai 2012
Die Veranstaltung soll dabei unterstützen, europäische Fördermöglichkeiten für die Wirtschafts- Geistes- und Sozialwissenschaften kennenzulernen. Sie konzentriert sich dabei auf die Förderprogramme des 7. EU-Forschungsrahmenprogrammes (FP7), dem größten, öffentlich finanzierten und weltweit geöffnetem Forschungsförderprogramm.
Die Veranstaltung richtet sich schwerpunktmäßig an PostdoktorandInnen oder WissenschaftlerInnen kurz vor der Promotion.
Bei den ERA-NETs handelt es sich um Förderinstrumente des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms, die an nationale Förderorganisationen oder Projektträger vergeben werden und von diesen koordiniert und kofinanziert werden, jeweils mit mehreren unterschiedlichen europäischen Partnern. Im Rahmen dieser ERA-NETs werden über gemeinsame Ausschreibungen Forschungsprojekte finanziert.
In zwei dieser ERA-NETs im Bereich Bioökonomie gibt es momentan aktuelle Ausschreibungen, die sich an Forschende, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Unternehmen richten.
Mit den "Marie Curie Actions" fördert die EU die Mobilität von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Um ein "Marie Curie Individual Fellowship" kann sich bewerben, wer über einen Doktortitel oder eine mindestens vierjährige Vollzeit-Forschungserfahrung verfügt. Das Forschungsthema kann frei gewählt werden. Das Projekt wird im Falle der Bewilligung an einer eigens ausgewählten Gastinstitution im (außer-)europäischen Ausland durchgeführt. Die Förderung beinhaltet das Gehalt des Wissenschaftlers/in sowie eine Mobilitätspauschale und einen Beitrag zu den Forschungskosten.
In drei der Fellowship-Typen sind nun Ausschreibungen veröffentlicht worden: Den "Intra-European Fellowship" (IEF), den "International Incoming Fellowships" (IIF) sowie den "International Outgoing Fellowships" (IOF). Weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten und -voraussetzungen sind zu finden auf der Webseite der KoWi, die Ausschreibungsunterlagen sind im Participant Portal der EU bereit gestellt.