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Es zählt die Leistung - nicht der Leistungspunkt!

Veröffentlicht am 21. März 2013, 14:09 Uhr

Mit der Umstellung der Studienstruktur zum Wintersemester 2011/12 ging auch eine Umstellung unserer Systeme einher, die notwendig war, um die aktuelle Studienstruktur technisch abbilden zu können. Nach dem Aufbau der Studieninformation, die die neuen Studiengänge darstellt und der Anpassung des eKVV für die neuen Fachzuordnungen ist jetzt auch die BA/MA-Prüfungsverwaltung an der Reihe gewesen.

Als sichtbares Ergebnis dieser Arbeiten sind jetzt die Modultranscripts für Studierende im 2011er Modell online. Oberflächlich sehen die Transcripts kaum verändert aus - in der inneren Logik des Systems hat sich aber einiges geändert, damit die neuen Prüfungsordnungen unterstützt werden können. Dafür haben wir in erster Linie die Studiengangsmodellierung genutzt, die auch eKVV und Studieninformation zugrunde liegt und die die innere Struktur der Studiengänge abbildet. In der Prüfungsverwaltung bildet die Modellierung ein Raster aus den für einen Studiengang vorgesehenen Studien- und Prüfungsleistungen, das im Laufe des Studiums durch gemeldete Leistungen gefüllt wird. 

Welche konkreten Auswirkungen hat das?

Das Transcript wird zunächst gegliedert nach den eingeschriebenen Fächern. Wird jetzt eine Studien- oder Prüfungsleistung gemeldet, prüft das System, ob diese einem Modul zugeordnet werden kann, die für eines der eingeschriebenen Fächer geöffnet ist. Wird ein solches Modul gefunden, nimmt die Leistung dort "ihren Platz" ein, den das System durch die Studiengangsmodellierung kennt und im Transcript taucht das entsprechende Modul mit zugeordneter Leistung auf. Wird kein Modul aus den eingeschriebenen Fächern gefunden, erscheinen Leistung und Modul im Bereich "Weitere Module", das zum Beispiel für den individuellen Ergänzungbereich verwendet werden kann.

Und wie lässt sich die Behauptung aus der Überschrift erklären, dass Leistungspunkte "nicht zählen"?

Im alten Studienmodell reichte es - oberflächlich gesehen - aus, Leistungspunkte im Modul zu zählen um entscheiden zu können, ob selbiges "voll" ist. Im aktuellen Modell haben Leistungspunkte einiges von ihrer Aussagekraft verloren: Sie werden nicht mehr mit der Leistung gemeldet, sondern werden aus der Modulzuordnung ermittelt. Wird eine Leistung verschoben, kann sich auch die Leistungspunktzahl ändern. Daneben gibt es durchaus auch Prüfungen, mit denen überhaupt keine Leistungspunkte verbunden sind, die aber trotzdem für den Modulabschluss zwingend vorgesehen sind. Und last but not least gibt es Veranstaltungen mit Leistungspunkten, für die keinerlei Leistungsmeldung vorgesehen ist. Um zu beurteilen, ob ein Modul erfüllt wurde oder nicht, nützt es also herzlich wenig, die gesammelten Leistungspunkte zu zählen. Auch für Leistungsanrechnungen oder Nachweise des Studienfortschritts für andere Institutionen ist die Angabe konkreter Leistungspunkte innerhalb eines Moduls nicht notwendig.

Stattdessen sollte das Modultranscript immer mal wieder mit der Modulliste in der Studieninformation abgeglichen werden. Aus diesem Vergleich von "Ist" und "Soll" ergibt sich dann, welche Veranstaltungen noch zu besuchen und welche Leistungen noch zu erbringen sind. Dies wird übrigens durch die Verlinkung der Modulhandbücher direkt aus dem Transcript heraus ganz einfach gemacht.

Weiterführende Links.

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