

Reihenweise gute Noten vergaben Bielefelder Studierende für ihre Studienbedingungen, die Betreuung sowie mit der Studierbarkeit im Lehramt Biologie. Dies ist im aktuellen CHE Hochschulranking nachzulesen, das am 2. Mai im „Zeit“-Studienführer 2012/2013 erschienen ist.
Das CHE Hochschulranking ist das umfassendste und detaillierteste
Ranking im deutschsprachigen Raum. Es umfasst mehr als 300 Universitäten
und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den
Niederlanden. Neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung
fließen die Urteile von mehr als 250.000 Studierenden in die Bewertung
ein. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet.
Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell
Weitere Informationen im Internet:
www.zeit.de/hochschulranking
Biologinnen der Universität Bielefeld entwickeln eine neue Methode, um den Einfluss eingeschleppter Pflanzen auf Ökosysteme zu messen
Bio-Invasoren sind eingeschleppte Pflanzen oder Tiere, die sich in einem Ökosystem ausbreiten und es dadurch aus dem Gleichgewicht bringen und seine natürlichen Funktionen stören können. In einem gemeinsamen Projekt mit der Universität Lissabon haben Biologinnen der Universität Bielefeld um die Juniorprofessorin Dr. Christiane Werner eine Methode entwickelt, mit der sie messen können, welchen Einfluss solche Eindringlinge auf das Ökosystem haben, in dem sie sich vermehren. Sie untersuchen, ob heimische Pflanzen in der Nachbarschaft von Bio-Invasoren sich von dem Stickstoff ernähren, den die Eindringlinge einbringen. Dies haben die Biologinnen am Beispiel der aus Australien stammenden Gold-Akazie erforscht, die sich seit einigen Jahren im Mittelmeerraum ausbreitet. Ihr Ergebnis: Der Eindringling stört dortige Ökosysteme nicht nur durch sein übermäßiges Wachstum, sondern auch dadurch, dass er den Boden in seinem Umkreis mit Stickstoff aufdüngt. Ihre Methode stellen die Wissenschaftlerinnen am heutigen Dienstag (13. März) in der renommierten Fachzeitschrift "Ecology Letters" vor.
Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell
Publikation:
Community scale 15N isoscapes: tracing
the spatial impact of an exotic N2-fixing invader. Katherine G. Rascher,
Christine Hellmann, Cristina Máguas, Christiane Werner. 13 March 2012,
Ecology Letters, http://dx.doi.org/10.1111/j.1461-0248.2012.01761.x, Impact Factor 15.2
Weitere Informationen im Internet:
http://www.uni-bielefeld.de/biologie/Oekosystembiologie/doc/oeko13.html
Kontakt:
Juniorprofessor'in Dr. Christiane Werner, Universität Bielefeld
Fakultät für Biology/ Experimentelle Ökologie und Ökosystembiologie
Tel: +49 521 106-5574
E-Mail: c.werner@uni-bielefeld.de
Zellforscher haben Mechanismus entdeckt, der die Bildung neuer Nervenzellen steuert
Biologen der Universität Bielefeld haben es geschafft, in erwachsenen Gehirnen neue Zellen wachsen zu lassen. Das Forscherteam unter Leitung der Professoren Barbara und Christian Kaltschmidt hat einen Mechanismus entdeckt, der die Bildung neuer Nervenzellen reguliert. Erst seit einem Jahrzehnt ist bekannt, dass sich im erwachsenen Gehirn überhaupt neue Zellen bilden können. Unklar war bisher, wie das Wachstum der Zellen biochemisch beeinflusst werden kann. Den Bielefelder Forschern zufolge eröffnet ihre Entdeckung neue Behandlungsmöglichkeiten für Krankheiten, durch die das Nervensystem zerfällt, zum Beispiel Alzheimer, Parkinson und Depressionen. Die Studie der Wissenschaftler erscheint heute (1. Februar) in dem renommierten Online-Fachmagazin „PLoS ONE“.
Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell
Originalveröffentlichung:
Regrowing
the adult brain: NF-kB (NF-kappaB) controls functional circuit
formation and tissue homeostasis in the dentate gyrus, Yvonne Imielski1,
Jens C. Schwamborn, Patrick Lüningschrör, Peter Heimann, Magdalena
Holzberg, Hendrikje Werner, Oliver Leske, Andreas W. Püschel, Sylvie
Memet, Rolf Heumann, Alain Israel, Christian Kaltschmidt & Barbara
Kaltschmidt, PLoS ONE, 1.2.2012, dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0030838
Weitere Informationen im Internet:
web.biologie.uni-bielefeld.de/cellbiology/
Bielefelder Forscherinnen und Forscher untersuchen, wie Bakterien
Methanol in Kunststoff-Rohmaterial und Duftstoffe umwandeln können
Seit
Jahrzehnten produzieren Bakterien in der Industrie aus Glukose
(Traubenzucker) Verbindungen, die zur Herstellung von Kosmetik,
Medikamenten und Kunststoffen gebraucht werden. Glukose ist zwar ein
nachwachsender Rohstoff, aber essbar – und Kritiker bemängeln, dass sie
als Industrierohstoff statt als Lebensmittel verwendet wird. Ein neues
EU-Forschungsprojekt soll untersuchen, wie sich Glukose durch einen
massenhaft verfügbaren Rohstoff ersetzen lässt, und zwar durch Methanol,
auch bekannt als Holzsprit. An diesem Projekt arbeitet die Universität
Bielefeld zusammen mit europäischen Partnern aus Forschung und
Industrie.
Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell
Weitere Informationen im Internet:Bielefelder Biologe für exzellente deutsch-französische Forschungskooperation ausgezeichnet
Das
französische Ministerium für Bildung und Forschung hat den Bielefelder
Pflanzenphysiologen und Biochemiker Professor Dr. Karl-Josef Dietz für
seine Verdienste um die deutsch-französische Wissenschaftskooperation
und seine international anerkannten Forschungsarbeiten mit dem
Gay-Lussac-Humboldt-Preis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 60.000 Euro
dotiert und mit einem sechsmonatigen Aufenthalt an einer französischen
Forschungseinrichtung verbunden. Dies wurde am 22. Januar, am
Deutsch-Französischen Tag (Jahrestag der Unterzeichnung des
Elysée-Vertrages zur deutsch-französischen Freundschaft) veröffentlicht.
Die Preisverleihung wird am 10. April in Paris erfolgen.
Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell
Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/biologie/Bio4/
Biologen der Universität Bielefeld und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik identifizieren Genomsequenz der Zuckerrübe
Erfolg für die Forscher des Centrums für Biotechnologie
(CeBiTec) der Universität Bielefeld um Professor Dr. Bernd Weisshaar und
des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik, Berlin, um Dr. Heinz
Himmelbauer: Sie haben es geschafft, die Genomsequenz der Zuckerrübe zu
entschlüsseln. Im Falle der Zuckerrübe ist dies besonders interessant,
da sie mit anderen Pflanzen, deren Genome bereits entschlüsselt wurden,
nur entfernt verwandt ist und deshalb völlig neue Erkenntnisse zu
Pflanzenaufbau und -funktion zu erwarten sind.
Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell
Informationen zum geförderten Verbundprojekt und zu den jüngsten Publikationen:
http://bvseq.molgen.mpg.de
Über diese Internet-Adresse wird der internationalen Forschergemeinschaft auch ab Mitte Januar die erste, noch vorläufige Version der Genomsequenz der Zuckerrübe (bezeichnet als „RefBeet-0.9“) zur Verfügung gestellt.