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Bielefelder Biologen lassen Teile des erwachsenen Gehirns nachwachsen

Veröffentlicht am 3. Februar 2012

Zellforscher haben Mechanismus entdeckt, der die Bildung neuer Nervenzellen steuert

Biologen der Universität Bielefeld haben es geschafft, in erwachsenen Gehirnen neue Zellen wachsen zu lassen. Das Forscherteam unter Leitung der Professoren Barbara und Christian Kaltschmidt hat einen Mechanismus entdeckt, der die Bildung neuer Nervenzellen reguliert. Erst seit einem Jahrzehnt ist bekannt, dass sich im erwachsenen Gehirn überhaupt neue Zellen bilden können. Unklar war bisher, wie das Wachstum der Zellen biochemisch beeinflusst werden kann. Den Bielefelder Forschern zufolge eröffnet ihre Entdeckung neue Behandlungsmöglichkeiten für Krankheiten, durch die das Nervensystem zerfällt, zum Beispiel Alzheimer, Parkinson und Depressionen. Die Studie der Wissenschaftler erscheint heute (1. Februar) in dem renommierten Online-Fachmagazin „PLoS ONE“.

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Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell

Originalveröffentlichung:
Regrowing the adult brain: NF-kB (NF-kappaB) controls functional circuit formation and tissue homeostasis in the dentate gyrus, Yvonne Imielski1, Jens C. Schwamborn, Patrick Lüningschrör, Peter Heimann, Magdalena Holzberg, Hendrikje Werner, Oliver Leske, Andreas W. Püschel, Sylvie Memet, Rolf Heumann, Alain Israel, Christian Kaltschmidt & Barbara Kaltschmidt, PLoS ONE, 1.2.2012, dx.doi.org/10.1371/journal.pone.0030838

Weitere Informationen im Internet:
web.biologie.uni-bielefeld.de/cellbiology/

Mit Holzsprit zu Nylon, Kosmetik und Medikamenten

Veröffentlicht am 30. Januar 2012

Bielefelder Forscherinnen und Forscher untersuchen, wie Bakterien Methanol in Kunststoff-Rohmaterial und Duftstoffe umwandeln können

Seit Jahrzehnten produzieren Bakterien in der Industrie aus Glukose (Traubenzucker) Verbindungen, die zur Herstellung von Kosmetik, Medikamenten und Kunststoffen gebraucht werden. Glukose ist zwar ein nachwachsender Rohstoff, aber essbar – und Kritiker bemängeln, dass sie als Industrierohstoff statt als Lebensmittel verwendet wird. Ein neues EU-Forschungsprojekt soll untersuchen, wie sich Glukose durch einen massenhaft verfügbaren Rohstoff ersetzen lässt, und zwar durch Methanol, auch bekannt als Holzsprit. An diesem Projekt arbeitet die Universität Bielefeld zusammen mit europäischen Partnern aus Forschung und Industrie.

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Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell

Weitere Informationen im Internet:
web.biologie.uni-bielefeld.de/genetik/

Gay-Lussac-Humboldt-Preis für Professor Karl-Josef Dietz

Veröffentlicht am 23. Januar 2012

Bielefelder Biologe für exzellente deutsch-französische Forschungskooperation ausgezeichnet

Das französische Ministerium für Bildung und Forschung hat den Bielefelder Pflanzenphysiologen und Biochemiker Professor Dr. Karl-Josef Dietz für seine Verdienste um die deutsch-französische Wissenschaftskooperation und seine international anerkannten Forschungsarbeiten mit dem Gay-Lussac-Humboldt-Preis ausgezeichnet. Der Preis ist mit 60.000 Euro dotiert und mit einem sechsmonatigen Aufenthalt an einer französischen Forschungseinrichtung verbunden. Dies wurde am 22. Januar, am Deutsch-Französischen Tag (Jahrestag der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages zur deutsch-französischen Freundschaft) veröffentlicht. Die Preisverleihung wird am 10. April in Paris erfolgen.

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Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell

Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/biologie/Bio4/

Entschlüsselung eines süßen Geheimnisses

Veröffentlicht am 19. Januar 2012

Biologen der Universität Bielefeld und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik identifizieren Genomsequenz der Zuckerrübe

Erfolg für die Forscher des Centrums für Biotechnologie (CeBiTec) der Universität Bielefeld um Professor Dr. Bernd Weisshaar und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik, Berlin, um Dr. Heinz Himmelbauer: Sie haben es geschafft, die Genomsequenz der Zuckerrübe zu entschlüsseln. Im Falle der Zuckerrübe ist dies besonders interessant, da sie mit anderen Pflanzen, deren Genome bereits entschlüsselt wurden, nur entfernt verwandt ist und deshalb völlig neue Erkenntnisse zu Pflanzenaufbau und -funktion zu erwarten sind. 

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Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell

Informationen zum geförderten Verbundprojekt und zu den jüngsten Publikationen:
http://bvseq.molgen.mpg.de
Über diese Internet-Adresse wird der internationalen Forschergemeinschaft auch ab Mitte Januar die erste, noch vorläufige Version der Genomsequenz der Zuckerrübe (bezeichnet als „RefBeet-0.9“) zur Verfügung gestellt.

Singvögel erkennen Verwandte am Geruch

Veröffentlicht am 5. Januar 2012

Biologen der Universität Bielefeld entdecken Fähigkeit von Zebrafinken

Die Verhaltensforscher Dr. Tobias Krause und Dr. Barbara Caspers von der Universität Bielefeld haben herausgefunden, dass Singvögel ihren Geruchssinn für soziale Kommunikation benutzen und so Verwandte von Nicht-Verwandten unterscheiden können. Die Studie der Wissenschaftler erscheint heute (4. Januar) in der Online-Version der Zeitschrift "Biology Letters", herausgegeben von der renommierten britischen Royal Society. Erst vor kurzem hatten die beiden Biologen bewiesen, dass Singvögel – anders als in Lehrbüchern zuvor behauptet – riechen können.

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Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell

Die Studie erscheint in: Biology Letters online vom 04.01.2011
http://dx.doi.org/doi:10.1098/rsbl.2011.1093

Stammzellen aus der Nase für neue medizinische Therapien

Veröffentlicht am 23. Dezember 2011
Forscherteam um Bielefelder Biologin entwickelt Methode zur Isolation und Kultivierung von adulten Stammzellen

Einem Forschungsteam unter Leitung der Zellbiologin Professorin Dr. Barbara Kaltschmidt von der Universität Bielefeld ist es gelungen, Stammzellen aus der menschlichen Nase zu kultivieren und in Nerven-, Knochen-, Fett- und Knorpelzellen umzuwandeln. Laut den Forschern ist ein Vorteil der Methode, dass in kurzer Zeit große Mengen von Zellen hergestellt werden können. Die Methode kann neue Behandlungen von akuten und chronischen Verletzungen im Gesicht ermöglichen. Ihre Ergebnisse haben die Wissenschaftler jetzt in den Fachzeitschriften "Stem Cells and Development" und "European Cells & Materials" veröffentlicht.

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Quelle: Pressestelle der Universität Bielefeld; uni.aktuell

Weitere Informationen im Internet:
web.biologie.uni-bielefeld.de/cellbiology/

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