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Grundsteinlegung für den Neubau der Experimentalphysik

Veröffentlicht am 4. Juli 2013, 17:17 Uhr

Konsequenz 43 lautet die Adresse für den Neubau der Experimentalphysik, der derzeit vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) für die Universität Bielefeld errichtet wird. Zur Grundsteinlegung konnte Heinrich Micus (Niederlassungsleiter Bielefeld des BLB NRW) heute (4. Juli) neben zahlreichen Gästen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft auch Hans-Jürgen Simm (Kanzler der Universität Bielefeld), Dr. Martin Chaumet (Geschäftsführer des BLB NRW) und Prof. Dr. Andreas Hütten (Dekan der Fakultät für Physik der Universität Bielefeld) begrüßen. Heinrich Micus lobte in seiner Begrüßung – in Anspielung auf die Umbenennung der Straße „Morgenbreede“ in „Konsequenz“ – die bisherige Arbeit aller Beteiligten an diesem Projekt: „Ich freue mich über die Entscheidung für diesen Neubau und die konsequente Unterstützung des Land Nordrhein-Westfalen für dieses Projekt."

Heinrich Micus, Prof. Dr. Andreas Hütten, Dr. Martin Chaumet und Hans-Jürgen Simm (v.l.) versenken die Kapsel mit der Urkunde im Grundstein.
Heinrich Micus, Prof. Dr. Andreas Hütten, Dr. Martin Chaumet und Hans-Jürgen Simm (v.l.) versenken die Kapsel mit der Urkunde im Grundstein.
Der Bau wird durch die anstehende Modernisierung des Universitätshauptgebäudes notwendig. Wie Gutachten bestätigt haben, wird ein Teil der experimentellen Physik in dieser Zeit nicht im Hauptgebäude weiterarbeiten können, da die auftretenden Schwingungen und Schallemissionen die Messungen der Physiker maßgeblich beeinträchtigen würden. Die Experimentalphysik ist wichtiger Bestandteil eines von fünf Profilschwerpunkten der Universität Bielefeld. Ein störungsfreier Forschungsbetrieb in den Hochtechnologielaboren mit ihren sensiblen Geräten ist auch während der Baumaßnahmen im Universitätshauptgebäude zwingend notwendig.

„Wir setzen alles daran, dass Studium, Lehre und Forschung während der Modernisierung des Universitätshauptgebäude möglichst ohne Einschränkungen für Studierende und Wissenschaftler verlaufen – dieser Neubau für die Experimentalphysik ist dafür ein starkes Beispiel“, betont Hans-Jürgen Simm, Kanzler der Universität Bielefeld.

Das neue Gebäude wird als reines Laborgebäude mit extra dicken Decken und Fußböden optimale Voraussetzungen und genügend Platz für die empfindlichen Messgeräte der Bielefelder Experimentalphysik bieten. Der Bau hat eine Hauptnutzfläche von 1.096 m² für Labore. Zugehörige Büros werden im angrenzenden Gebäude der Verhaltensforschung untergebracht.
„Ich freue mich, dass in diesem Neubau die verschiedenen Bereiche der Experimentalphysik erstmals räumlich zusammengeführt werden können – das wird unseren Forschungen entgegenkommen“, streicht Professsor Dr. Andreas Hütten, Dekan der Fakultät für Physik, heraus.

Die Kosten von rund 13 Millionen Euro werden durch das Land Nordrhein-Westfalen, den Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW und die Universität Bielefeld gemeinsam getragen.


Zahlen, Daten, Fakten
Baubeginn:                          Mai 2013
geplante Fertigstellung:     2. Quartal 2014
Grundsteinlegung:             04.07.2013
Labore:                               1.096 m² (HNF)
Bauherr:                             BLB NRW Bielefeld
Generalplanung:                Carpus + Partner AG, Aachen
geplante Gesamtkosten:    rund 13 Millionen Euro

So soll der Neubau für die Experimentalphysik  in knapp einem Jahr aussehen.

So soll der Neubau für die Experimentalphysik in knapp einem Jahr aussehen.

Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/bau/neubauten/physik.html

Gesendet von RWiedenhaus in Ersatzneubau Experimentalphysik
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